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Die Autorin Sylvia B. stellt sich vor

Geschrieben am 18. September 2010 – 04:12Kein Kommentar

sylvia b1 Die Autorin Sylvia B. stellt sich vorUnter meinem Pseudonym Sylvia B. habe ich bisher fünf Bücher veröffentlicht. Die Trilogie »Moderne Märchen für Erwachsene«, bestehend aus “Briefe an Lieschen”, “Hexenhausgeflüster” und Texte und Illustrationen »der tiger am gelben fluss«. Meine ersten Erfahrungen in Internetforen habe ich in meinem Buch “Foren Troll” festgehalten.

Mit autobiografischen Einflüssen ist

»menière desaster«

für mich meine wichtigste Publikation, darum möchte ich sie auch an dieser Stelle vorstellen.

Die Erkrankung Morbus Menière erscheint auch heute noch in weiten Teilen mysteriös. Weder sind die genauen Ursachen dieses Leidens, noch eine zuverlässige oder heilende Behandlung bekannt. Ich selbst litt fast zwei Jahrzehnte unter schweren Menière- Anfällen und habe versucht, in meinem Buch aus der Distanz einer Beobachterin diese Geschichte vom verzweifelten Kampf gegen eine unheimliche Krankheit zu beschreiben.

Das Buch ist im Jahre 2006 entstanden und erst im Jahre 2009 war es mir möglich, den Entwurf wieder hervorzuholen und ihn von Grund auf zu überarbeiten. Meiner Meinung nach ist es gerade bei der Beschreibung einer solchen Thematik wichtig, dass genug Distanz zu den Ereignissen vorhanden ist. Der Entwurf wurde von mir geschrieben, damit ich in meinem persönlichen »Menièrebuch« lesen konnte. »menière desaster« wurde geschrieben und veröffentlicht, damit ich dieses Buch aus einer Distanz lesen und es für mich zuschlagen konnte.

Da ich natürlich eine Leserschaft erreichen möchte, kann eine solche Darstellung der Erkrankung nur dann greifen, wenn das »Ich« und das »Lyrische Ich« sich zwar kennen, aber im Buch selbst nicht korespondieren. Mein Schreibstil bedient sich bewusst poetischer Gestaltungsmittel. Darum konnte ich mir auch erlauben, um die Legenden um den Maler Vincent van Gogh, der ebenfalls als Menière Erkrankter gilt, meine eigenen Überlegungen zu winden. Das bringt, aus meiner Sicht, auch Spannung in die Darstellung der Ereignisse. Das Buch ist nicht rein autobiografisch zu sehen. Gerade darum spricht es auch Nichtbetroffene an. Wer Vincent van Gogh verstehen will, sollte sich ebenfalls Gedanken über Morbus Menière machen. Das ist auch eine Botschaft dieses Buches.

Diese Disziplin hat es mir auch ermöglicht, eine ganz andere Art von Texten zu schreiben, die ich speziell für Tuna von Blumenstein entworfen habe und die sie in ihrem Thriller »Der Tote im Zwillbrocker Venn« eingebaut hat. Das war für mich eine sehr spannende Angelegenheit und auch eine Herausforderung, denn ich musste mich in die Gedankenwelt einer anderen Person hineinversetzen. Der Thriller wird bald erscheinen, ich freue mich darauf.

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