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Die Autorin Barbara Siwik stellt sich vor

Geschrieben am 25. November 2010 – 07:59Kein Kommentar

Barbara Siwik Autorin Die Autorin Barbara Siwik stellt sich vorIch heiße Barbara Siwik und bin Dipl. Bibliothekarin i. R., also nicht mehr die Jüngste.
Beruf und Familie ließen mir wenig Zeit zum Schreiben, die habe ich erst jetzt. Auf meiner Internetseite finden Sie einige Leseproben meiner Arbeiten.

Interessant ist für mich alles, was mir Freude macht, dazu gehört neben der Literatur auch das Reisen, vornehmlich nach Italien. Ich schöpfe meine Ideen aus selbst Erlebtem und stehle – mit Erlaubnis – auch die Erinnerungen meines Bekanntenkreises, verfremde sie ein bisschen und – je nach dem – wird daraus ein Märchen, ein Gedicht, eine Erzählung oder ein Roman. Außer kurzen Sentenzen im Computer – die ich dann meist vernachlässige – ist daher vor allem das Gedächtnis mein Notizblock.

Auf das Ende meiner Märchen und Geschichten bin ich während des Schreibens selbst gespannt. Bei Gedichten läuft es anders. Da ist die Aussage von vorn herein fest umrissen und ich ringe um jedes Wort.

Besonders schwierig wird es bei einem Roman. Ins Blaue hinein schreiben bringt nichts. Gleich anfangs erarbeite ich einen Personenplan, der mit fortschreitender Handlung gegebenenfalls ergänzt wird. Um den berüchtigten ’roten Faden’ nicht zu verlieren, lese ich, sofern es eine längere Schreibpause gab, ganze Kapitel erneut. Das bekommt im Nebeneffekt der Korrektur und Glättung des Textes bestens.

Zur Recherche steht mir die größte Bibliothek der Welt zur Verfügung – das Internet. Und was ein Bibliothekar nicht findet, das gibt es auch nicht!

Der Computer ist ein Segen der Neuzeit und Microsoft Office nur zufällig mein Schreibprogramm. Mit Sicherheit ist von beidem nicht die Zeitspanne abhängig, die zwischen Beginn und Beendigung jeder Arbeit liegt. Für ein Gedicht benötige ich zwischen einer Stunde und drei Tagen, für Geschichten bis drei Wochen und an einem Roman arbeite ich und arbeite ich … Jedenfalls bin ich kein Fließbandschreiber.

In Anthologien ein Plätzchen zu ergattern ist nicht gar so schwierig. Als jemand unter Vielen gibt man sich aber auf Dauer nicht zufrieden. Mit dem Klinkenputzen bei Verlagen in eigener Sache habe ich jedoch Erfahrungen wie alle – sie verschicken Absagen oder verlangen Zuschüsse. Es dauerte Jahre, ehe ich einen (traditionellen!) Verlag gefunden hatte, der mein Roman-Manuskript drucken wollte, und das halte ich für unverhofftes Glück. Es sei denn, der alte Magier aus meinem soeben erschienen Fantasy-Buch „Das Erbe des Casparius“ hatte seine Hand im Spiel! Der steht nämlich auch unsichtbar hinter allem, was Caspar, der 16jährige Held des Buches, unternimmt. Das ist eine Menge, beginnend mit einer Teufelsbeschwörung. Wehe, wenn der Böse losgelassen, den seine Untertanen ’Meister’ und alte wie junge Hexen ’Seine Ungnaden’ nennen! Einbrüche und Entführungen sind dabei die kleineren Schrecken – des Gehörnten Untaten gipfeln in einem Vulkanausbruch und einem danebengehenden Weltuntergang. Und all das wegen eines roten Edelsteins, den Caspar auf keinen Fall herausrücken will, obgleich er bis fast zuletzt nicht weiß, welche Bewandtnis es mit dem Kleinod hat. Am Ende erweist sich, dass der Teufel dem Kampf mit dem liebenswerten Hans-Guck-in-die-Luft nicht gewachsen ist, so wenig, wie zweihundert Jahre zuvor, als der alte Magier – Caspars Urahn – ’Seine Ungnaden’ hinters Licht führte …

Auch Erwachsene, die sich vom magisch-phantastischen Weltbild ihrer Kindheit etwas bewahrt haben, werden der Geschichte manches abgewinnen, in der – laut Caspar – der Ernst des Lebens manchmal verkleidet daherkommt.
“Das Erbe des Casparius”

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