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Texter / Texterinnen gesucht und gefunden

Geschrieben am 21. Januar 2010 – 16:067 Kommentare

geld fürs schreiben Texter / Texterinnen gesucht und gefundenDie meisten Autoren, die ich kenne, schreiben zwar für ihr Leben gern, werden aber selten allein vom Bücherverkauf reich. Bei den meisten dürfte der Gewinn bestenfalls ein angenehmes Taschengeld ergeben. Kein Wunder, der Büchermarkt boomt und jeder Autor möchte ein Stückchen von dem großen Kuchen. So wird zwar der Kuchen nicht kleiner, aber die einzelnen Autoren haben es schwer, ihr Buch zu vermarkten und aus der Bücherschwemme herauszustechen.

Mit anderen Worten, wer gern schreibt und das Schreiben als Broterwerb nutzen will, der kommt nicht umhin, auch Auftragsarbeiten zu übernehmen, wenn er nicht eine andere Geldquelle hat, die ihn ernährt. Einige Kollegen und Kolleginnen rümpfen die Nase, wenn sie davon hören, und lehnen es empört ab, sich für diese Arbeit hinzugeben. Andere aber machen es wie viele erfolgreiche Autoren und fertigen Auftragsartikel für unterschiedlichste Auftraggeber an, um überhaupt auf ein ausreichendes Einkommen zugreifen zu können.

Die Textmarktplätze im Internet arbeiten zu recht unterschiedlichen Konditionen. Bei Textbroker z. B. kann man sich sowohl als Auftraggeber wie auch als Autor anmelden. Autoren suchen sich aus vorgegebenen Themen die Aufträge heraus, die sie bearbeiten möchten. Sämtliche Artikel werden von Fachleuten begutachtet und bewertet. Die Aufträge werden in unterschiedliche Qualitätsstufen eingeordnet, die dementsprechend in der Bezahlung angepasst sind. Für Anfänger ist Textbroker ein guter Einstieg, da man sich langsam hocharbeiten kann bis in die bestbezahlte Einstufung.

Andere Marktplätze arbeiten anders. So können Sie z.B. bei Suite 101 beliebige Texte einstellen, die bei Interesse von Kunden gekauft und heruntergeladen werden können. Wieder andere schreiben Jobs aus, auf die man sich bewerben kann, bzw. auf denen man seine Arbeiten anbieten kann. Das Ganze funktioniert natürlich auch umgekehrt. Wenn Sie bestimmte Artikel benötigen, werden Sie auf diesen Portalen ihren Texter oder ihre Texterin finden..

Es macht auf jeden Fall Sinn, überall einmal hineinzuschnuppern und auszuprobieren, mit welchem Portal man am Besten zurechtkommt. Deshalb habe ich einige Anlaufstellen aus dem Netz zusammengetragen, für alle, die sich einmal mit der Möglichkeit beschäftigen wollen. Und natürlich für alle, die auf der Suche nach guten Textern und Texterinnen sind.

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7 Kommentare »

  • Heike sagt:

    Hallo,
    vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel. Auch ich habe mit Textbroker angefangen und bei Contentworld bereits einiges bearbeitet. Bei Contentworld verdient man mit den exclusiven Artikeln besser, allerdings wären nicht exclusive häufiger verkauft.

    Rückwärtsauktionen, wie My-Hammer kann ich nicht so empfehlen, weil es da oft Dumping-Angebote und -Gesuche gibt. Blauarbeit ist deutlich besser, machdudas hat nicht so viele Angebote, ist aber auch nicht schlecht. Bei texter.me werden gelegentlich Aufträge ausgeschrieben. Nicht zuletzt können Autoren auch gern Texte auf Komission bei mir im http://www.texteshop.com einstellen. Ihr bekommt 70 % vom Textpreis den Rest behalte ich mir für den Aufwand, das Eintragen und das Hosting.

    Freundl. Grüße

    Heike Stopp
    ON-OFF – Das Onlineoffice

  • gcroth sagt:

    Vielen Dank Heike,
    für Deinen Kommentar.
    Deine weiterführenden Informationen zu weiteren Portalen sind sehr hilfreich und ich kann sie so bestätigen.

    Freundliche Grüße von
    gcroth

  • Pia sagt:

    Hallo,

    Suite101 funktioniert anders. Es handelt sich um ein normales Online-Magazin, man kann alle Artikel direkt lesen und braucht nichts herunterzuladen oder zu zahlen.

    Freundliche Grüße
    Pia

  • Hinnerk sagt:

    Guten Tag,

    gestern (09.05.2011) bin ich durch die Sendung “Servicezeit” im WDR auf diesen Markt aufmerksam geworden.

    Auf den ersten Blick scheint mir dieser Artikel hier sehr nützlich zu sein, um sich intensiver mit diesem Markt auseinander zu setzen.

    Vielen Dank dafür.

    Weil es mir zum Thema zu passen scheint, möchte ich zur Textgestaltung dieses Artikels etwas anmerken:
    Was mir an Ihrem Text nicht so gut gefällt, ist die sehr umgangssprachliche Ausdrucksweise, wie z.B. “Bei Textbroker z. B. kann man sich sowohl als Auftraggeber wie auch als Autor anmelden.”
    Obwohl diese Art der Ausdrucksweise sehr gern von Journalisten und Politikern gebraucht wird, empfinde ich sie stilistisch als eine Katastrophe. Die klassische Veriante “sowohl…..ALS auch” ist da schon eleganter (und übrigens auch die korrekte).
    Ähnliches empfinde ich bei Floskeln wie “Es macht auf jeden Fall Sinn, überall …..”
    Auch hier sollte man sich nicht von der gängigen Sprachdrangsalierung beeinflussen lassen.

    Aber das will ich hier wirklich nur als freundliche Empfehlung verstanden wissen.

    Mit besten Grüßen

    Hinnerk

  • gcroth sagt:

    Hallo Hinnerk,

    klar, Sie haben völlig Recht. “Sowohl als auch” und “genauso wie”. Ich lasse es jetzt dennoch so stehen, da Ihr Kommentar sonst nicht mehr passt ;)

  • Hallo,

    über Textbroker habe ich auch begonnen. Mir scheint es als ob sehr viele Texter Ihren Anfang bei textbroaker finden. Über Abakus bin ich dann an Unternehmen gekommen, die ich nun mittlerweile zu meinen Stammkunden zählen kann. Und durch weiter Empfehlungen wird es immer mehr.

  • Werner sagt:

    Hallo,

    beachtliche Liste. Einen hab ich aber noch im Sack: Independent-Publishing.com.

    Grüße!