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Rufmord an Autoren

Geschrieben am 2. April 2011 – 20:328 Kommentare

cover05 Rufmord an AutorenIch bedanke mich herzlich bei meiner Autorenkollegin Ursula Prem für den nachfolgenden Artikel und beim gesamten Team von “Ein Buch lesen” für die immerwährende aufbauende und herzliche Gemeinschaft.
Möge dieser Artikel allen, denen es ähnlich ergeht, Mut machen, sich zu wehren.

Rufmord gegen Buchautorin

Die Schattenseiten des Internets


Ein Bericht von Ursula Prem
Dass das Internet seine dunklen Seiten hat, das hat inzwischen fast jeder zumindest vom Hörensagen mitbekommen. Wer sich viel im Netz bewegt, wird wohl auch die ein oder andere Erfahrung mit Internettrolls gemacht haben. Die meisten von ihnen sind zwar lästig, aber doch relativ harmlos. Schlimmer wird es, wenn eine größere Anzahl von ihnen es darauf angelegt hat, eine Existenz zu zerstören, wie im Falle von Buchautorin g.c.roth.

Los ging es am 29. Januar 2011, als g.c.roth über Google Alerts von der Existenz einer neuen Rezension zu ihrem Buch »Bestatten, mein Name ist Tod!« auf dem Online-Bewertungsportal CIAO erfuhr. Dieser Verriss, verfasst von einer gewissen Cosmay, gipfelte in dem Schlusssatz:

Zitat: »Nichtsdestoweniger kann dieses Machwerk sicherlich keinen einzigen Stern von mir „erwarten“; zumal ich sehr gerne Minussterne verteilen würde. Eine Empfehlung zur Verwendung als alternative Heizmethode gibt’s dann auch noch ~ mehr aber nun wirklich nicht.« Hier nachlesen

g.c.roth meint dazu: »Natürlich gewöhnt man sich als Buchautorin mit wachsendem Erfolg auch an den ein oder anderen Verriss. Nicht jedem kann schließlich jedes Buch gefallen, und es kann nicht darum gehen, kritische Stimmen unterdrücken zu wollen. Wenn ein Rezensent schreibt, das Buch sei nicht sein Ding, dann kann ich damit leben. In diesem speziellen Fall jedoch war der absolute Vernichtungswille auffällig, der weit über das Maß einer normalen Negativrezension hinausging.«

Ihr Gespür sollte die Autorin nicht getäuscht haben, denn am 16. Februar schlug ein weiterer Verriss ein, diesmal beim Onlinebuchhändler amazon. Er stammt von einem gewissen Christian Wagner und schloss mit dem Fazit:

Zitat: »Inhaltlich finde ich die Geschichten übertrieben und teilweise einfach geschmacklos geschrieben. Wer ein richtig gutes Buch zum Thema Bestatterleben lesen will, sollte “Gestatten, Bestatter!: Bei uns liegen Sie richtig” von Peter Wilhelm lesen.« Hier nachlesen

g.c.roth dazu: »Ja, das hat mich schon an diesem Tag erstaunt, zwei Rezensionen in so kurzer Zeit. Meiner Erfahrung nach machen sich nicht sehr viele Menschen die Mühe, überhaupt eine Rezension zu verfassen. Mein Buch hatte vor der Aktion in drei Jahren insgesamt zehn Rezensionen erhalten. Und nun schon zwei in knapp drei Wochen. Ich war sehr gespannt, was da noch kommen würde.«

Die Sache sollte weitergehen. Schlag auf Schlag. Am 18.2., also schon zwei Tage später, postete eine gewisse Sendorra ihre Buchbesprechung auf CIAO. Unter der Überschrift »Zeitfressendes Altpapier« erfährt der staunende Leser:

Zitat: »Hätte ich doch nur Cosmays vernichtender Kritik geglaubt. Dann hätte ich 1 ½ Stunden meiner kostbaren Lebenszeit mit interessanteren Dingen verbringen können. Hätte die Steuererklärung machen oder zum Zahnarzt gehen können. Aber nein, ich Ungläubige kommentiere unbedacht, dass ich nun neugierig auf das verschmähte Schriftstück wäre. Und was tut die wunderbare Cosmay? Natürlich – sie bietet an mir ihr Büchlein ante mortem zu vererben.« Hier nachlesen

In diesem Stil geht es noch eine Weile weiter. Sendorra geht nicht nur so weit, ganz offen den ihr von Cosmay zugespielten Ball aufzunehmen, sondern ergänzte ihre Ausführungen genüsslich mit einigen Informationen, die den Versuch darstellen, g.c.roths Existenz zu zerstören.

Die nächste Buchbesprechung folgte schon einen Tag später auf Amazon, wo Sendorra am 19.2. ihre CIAO-Rezension etwas umformuliert recycelte: Hier nachlesen

Am heutigen Tage schließlich schlug eine Dame namens unwahrscheinlich bei CIAO mit folgendem Statement auf:

»Ich empfehle das [Buch von g.c.roth] grundsätzlich Niemandem, allenfalls Mentalsadisten oder Extremmasochisten. Wenigstens waren lediglich 89 Seiten zu verschmerzen. Wenn mich Irgendjemand nach dem Inhalt des Buches fragt engagiere ich Moskau-Inkasso. Erschöpfte Grüße in den Bücherfrühling… « Hier nachlesen

Versäumt wurde im Zuge dieser offensichtlich konzertierten Aktion auch nicht, Buchbesprechungen bei DOOYOO und YOPI unterzubringen, nämlich hier und hier.

Wir von »Ein Buch lesen!« versichern hiermit unsere Kollegin g.c.roth unserer uneingeschränkten Solidarität. Ihr Buch ist aus unserer Sicht höchst empfehlens- und lesenswert. Freunde des Schwarzen Humors werden auch weiterhin ihre Freude mit dieser Lektüre haben. Einen Eindruck von »Bestatten, mein Name ist Tod!« können Sie sich hier verschaffen.

Bestellen Sie »Bestatten, mein Name ist Tod!« noch heute bei amazon oder einem anderen Buchhändler Ihrer Wahl. Nicht nur aus Solidarität, sondern vor allem aus Freude an guter Literatur!

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8 Kommentare »

  • Heike sagt:

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch von G. C. Roth gelesen und verstanden habe, was es ein soll. Kein Mainstream-Thriller, kein blutrünstiges Machwerk. Vielleicht haben das manche auch erwartet. Ich schließe mich uneingeschränkt an, man kann ein Buch nicht mögen. Man kann aber auch eine Autorin fertig machen wollen. Letzteres ist hier offenkundig zu erkennen. Nicht nur, dass man schwarzen Humor offenbar nicht versteht. Es wird auch über die Druckqualität gelästert, die offensichtlich wohl selbst gemacht und daher schlecht sei. Ich kann dies in keinster Weise bestätigen.

    Der aufmerksame Leser entdeckt auch, wo es gedruckt und verlegt wurde. Dies mit dem Satzstudio in Verbindung zu bringen, ist wirklich Rufmord vom Feinstern. An Stelle der Autorin würde ich mir ernsthaft weitere Schritte überlegen. Es kann doch nicht unkommentiert bleiben, wenn jeder seine Verrisse auf diese Weise auf einschlägigen Plattformen kund tun kann, zumal im Internet viele Seiten auf den Zusammenhang zwischen den Personen hindeuten – wohl mehrmals dieselbe Rezensentin? – Fakt ist jedenfalls, jeder darf eine Meinung haben. Aber die Existenz eines Menschen zerstören, was hier wohl offenkundig versucht worden ist – das geht zu weit und schreit geradezu nach strengeren Sicherheitsregelungen seitens der Plattformen. Allen anderen empfehle ich uneingeschränkt, zu sehen, welcher Meinung sie sich anschließen:
    Ist das Buch von G. C. Roth: “Bestatten mein Name ist Tod” der schwarze Humor, als der es empfohlen wird oder wirklich Makulatur? Ich finde, die Autorin hat es hervorragend geschafft, den schmalen Grad des doch äußerst schwierigen Themas humorvoll und mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Das Buch hat von jedem etwas: Ein bisschen Gänsehaut, ein paar Tränen und im Hintergrund einer Geschichte auch etwas über die erste Liebe… Ich musste lachen, weinen und habe mich auch etwas gegruselt. Man erkennt bei den Geschichten nicht, wie viel wahr ist, wie viel dazu gedichtet und überraschend ist immer der Ausgang. Das macht für mich das Buch spannend. Wie gesagt, jeder sollte sich dazu ein Urteil bilden, aber nicht von vornherein einen Gruselroman, Thriller oder Krimi erwarten, denn das gibt das Buch nicht her. Schwarzer Humor vom Feinsten, finden Sie nicht auch?? ;-)

  • [...] Es geht wie gesagt nicht darum, dass ein Buch von einem Leser für nicht gut befunden wurde und diese Meinung z.B. auf Amazon kund tut. Es geht vielmehr um das gezielte Mobben und Herabwerten eines Buches und einer Firma, die u.a. davon lebt, dass sie Bücher für den Druck aufbereitet. Wer die Berichte zum Hintergrund dieses Artikels lesen möchte, findet hier die entsprechenden Links und Vorinformationen [...]

  • Tanja sagt:

    Zunächst sei zu sagen, dass ich selber viel lese und natürlich auch rezensiere. Die so genannten Verrisse zu g.c Roths Roman »Bestatten, mein Name ist Tod!« habe ich gelesen – das Buch allerdings noch nicht! Leider ist es so, dass andere Autoren auch nicht verschont bleiben. Die kurze Lesermeinung von Peter Wilhelm, hat in meinen Augen absolut nichts mit Cyber Mobbing zu tun. Er hat lediglich seine ganz persönliche Meinung kund getan und daran finde ich nichts verwerfliches.

    Die Autorin schrieb:
    “Wenn ein Rezensent schreibt, das Buch sei nicht sein Ding, dann kann ich damit leben.”
    Meine Meinung – ohne Frau g.c Roth oder andere Autoren auf die Füße treten zu wollen:
    “Dieses Buch war nicht mein Ding!” – würde ich niemals schreiben, geschweige denn unkommentiert stehen lassen wollen. Das ist mir persönlich viel zu schwammig! Egal ob einem ein Buch gefällt oder nicht “Der Ton macht die Musik” – dass macht für mich eine gute Rezension aus!

    Die Frage ist doch, wie stellt sich ein Autor eine konstruktive Rezension vor? Will der Autor meine ehrliche Meinung? Ehrlichkeit darf auch für mich nicht unter die Gürtellinie gehen, aber man soll schon die Dinge konkret benennen, die einem nicht zusagen. Mir geht es nicht um die Ästhetik eines Covers,viel mehr um gute Geschichten die mich packen und fesseln sollen. Ob das Buch in einem kleinen oder großen Verlag verlegt wird ist irrelevant und fließt nicht in meine Kaufentscheidung ein.

    Kringel oder Kreise
    Zu dem Zitat von “unwahrscheinlich” (WO IST DER LINK ZUR DESTRUKTIVEN KRITIK)?
    “Gerüchte?” Olbers sah Siegbert fragend an. Der stocherte mit seinem Handstock im Schotter herum und malte einige Kreuze und Kringel hinein.”
    Was Fräulein “unwahrscheinlich” an diesem Satz grottenschlecht findet, ist mir schleierhaft. Hat ihr der Sprach- und Schreibstil nicht zugesagt, oder wie muss ich das verstehen?

    Warum Autoren schweigen?
    Gegenfrage: Warum das Feuer schüren?

    Liebe Grüße, Tanja

  • gcroth sagt:

    Hallo Tanja,
    vielen Dank für Ihren Kommentar.
    Eine kleine Korrektur. Das Buch ist kein Roman, sondern eine Kurzgeschichte. Aber das können Sie nicht wissen, wenn Sie es nicht gelesen haben.

    Sie schreiben: „Die kurze Lesermeinung von Peter Wilhelm, hat in meinen Augen absolut nichts mit Cyber Mobbing zu tun. Er hat lediglich seine ganz persönliche Meinung kund getan und daran finde ich nichts verwerfliches.“
    Ich weiß jetzt nicht, wo Sie eine Rezension des Autors Herrn Peter Wilhelm zu meinen Büchern gefunden haben, sodass ich dazu nichts sagen kann. Vielleicht können Sie den Link dorthin noch nachreichen?

    Sie haben völlig Recht. „Das Buch ist nicht mein Ding“, ist keine Rezension. Denn diese Aussage ist weder für Leser noch für den Autor hifreich.

    Zitat: Die Frage ist doch, wie stellt sich ein Autor eine konstruktive Rezension vor? Will der Autor meine ehrliche Meinung? Ehrlichkeit darf auch für mich nicht unter die Gürtellinie gehen, aber man soll schon die Dinge konkret benennen, die einem nicht zusagen. Mir geht es nicht um die Ästhetik eines Covers,viel mehr um gute Geschichten die mich packen und fesseln sollen. Ob das Buch in einem kleinen oder großen Verlag verlegt wird ist irrelevant und fließt nicht in meine Kaufentscheidung ein.

    Auch in diesen Punkten bin ich mit Ihnen einer Meinung. Und genau dort beginnt die Kritik an den Kritikern. Sie enthalten falsche Aussagen über meinen persönlichen Werdegang, die die Rezensentin angeblich sehr zeitaufwändig recherchiert hat. Sie enthalten falsche Aussagen über schiefe Seiten und die Druckqualität. In Verbindung mit ausfühlicher Beschreibung meiner Arbeit entsteht so der Eindruck, als könne man aus meinem Satzstudio keine Qualität erwarten . Das ist massiv geschäftsschädigend, auch wenn ich seit vielen Jahren zufriedene treue Kunden habe. Die Kritiken sind durch und durch polemisch gestaltet, was mittlerweile auch eingeräumt wurde von der Rezensentin Sendorra. Abgesehen davon kan jeder – falls er ein fehlerhaftes Exemplar erworben hat – dieses kostenlos beim Verlag umtauschen. Das sollten auch Rezensenten wissen.

    Letztlich geht es in dieser ganzen Sache also gar nicht so sehr um das eine kleine Buch. Sondern um die Praxis, wie sich eine Blase von ca 25-30 anonymen Produkttesterinnen auf mehreren Bewertungsportalen, zu Rezensenten erklären und sich ganz gezielt Bücher vorknöpfen (ich bin nicht allein davon betroffen) um, wie man auf CIAO sehr schön nachlesen kann, eine Art Wettbewerb zu veranstalten, in dem das Ziel, der schönste Verriss ist.

    Begleitet wird dieser Wettbewerb von zig weiteren Mitgliedern, die über Nacht diese Verrisse hochklicken, denn dafür gibt’s es Extracents von CIAO. Anschließend werden diese Bücher an den nächsten weitergereicht und das Spiel geht unter Jubel und Beifall von vorne los. So bekommt jeder seinen Bonus. Das Behilfreichen von „Rezensionen“ die gerade mal 120 Zeichen enthalten und in denen kein einziger nachvollziehbarer Kritikpunkt zu finden ist, soll für irgendjemanden hilfreich sein? Ja tatsächlich. Und zwar für die Rezensenten.

    Das Zitat von „unwahrscheinlich“ (deren Realname mittlerweile auch bekannt ist) finden Sie hier.

    Auf Ihre Frage: „Warum das Feuer schüren?“
    Das Feuer schüren ist nicht meine Absicht. Feuer, das an immer neuen Orten entzündet wird und in das ständig neues Benzin gegegossen wird, sodass es sich derart ausbreitet, dass es sich zu einem Inferno auszubreiten droht, das sollte man vielleicht doch versuchen zu löschen? Vor allem auch, damit das Schweigen durchbrochen wird, das die Grundlage für derartige Aktionen ist, die im übrigen nicht nur Bücher trifft und schon deshalb beim Namen genannt werden muss.

    Betroffene schweigen aus Angst und hoffen, dass es irgendwann aufhört. Von einem Autor weiß ich, dass er seit über zwei Jahren immer wieder – in größeren Zeitabständen – mit diesen Rezensionen beglückt wird. Niemand will der nächste sein. Das ist absolut nachvollziehbar aber leider kontraproduktiv. Und das wissen auch die Trolle, deshalb geben sie sich ungeniert. Mir wurde in einem Kommentar an anderer Stelle schon angekündigt, dass ich mit weiteren Negativrezensionen zu rechnen habe.

    Interessant sind in der Angelegenheit auch die Kommentare der kritisierten Kritiker auf der Seite „Ein Buch lesen“.

    Ich würde mir einfach wünschen, dass eine Buchbesprechung sich auf den Inhalt bezieht, dass sie sachlich ist und keine Polemik eingebracht wird und dass vor allem die „Rezensenten“ unvoreingenommen ein Buch zuerst lesen, bevor sie darüber berichten. Denn auch das wurde unterlassen, wie z.B. Cosmay in ihrem Bericht schreibt.

    Und ja, Sie haben völlig Recht. Der Ton macht die Musik. Leider sind in diesen Fällen keine Musiker am Werk.

    Herzlichen Gruß
    Grete C. Roth

  • Ursula Prem sagt:

    Zur Verdeutlichung, dass es hier nicht einfach um ein paar Negativrezensionen geht, sondern um die gezielte Verabredung dazu, ein bestimmtes Buch niederzumachen, lese man folgenden Kommentar mit einigen Hintergrundinfos:

    http://www.ein-buch-lesen.de/2011/04/rufmord-gegen-buchautorin-die.html?showComment=1301828607713#c9123806368665150236

  • Tanja sagt:

    Hallo liebe Greta,

    deine ausführlichen Antworten waren der Anlass dafür, das Klickzirkel-Phänomen kritischer zu beäugen und Nachforschungen anzustellen. Dabei bin ich auf einen für mich höchstinteressanten Beitrag gestoßen:

    http://www.ciao.de/Meldung_von_Missbrauch__Test_8625211

    Nun, ich weiß nicht hinter welcher Unternehmensphilosophie CIAO steht. Ausser, dass das Unternehmen mit diesen Bewertungsprämien Neukunden gewinnt und bindet. Das ist das Ziel!

    Dieses System hätte meiner Meinung nach in eurem Beitrag noch intensiver beleuchtet werden müssen.
    Die User versuchen mittels ihrer Erfahrungsberichte und dem gegenseitigem ZIRKELPUSH, ihr Taschengeld aufzubessern.

    Mit einem reißerischen Titel und einer großen Fangemeinde klappt das natürlich super.
    Auch jedem Ciao-User sollte bekannt sein, dass man viele Rezensionen nicht für bare Münze nehmen kann beziehungsweise sollte. Aber was ist mit den Lesern, die diese Methode nicht kennen und diesen Gegenanschlag hier lesen? Die schauen nicht über den Tellerrand hinweg und denken sich ihren Teil!

    Liebe Grüße, Tanja ;)

  • Tanja sagt:

    Ich wollte nicht Greta schreiben, sondern Grete. :)
    Bitte verzeih mir!

    Wer immer in den Himmel schaut,
    wird nie etwas auf der Erde entdecken.
    Afrikanisches Sprichwort

  • Ursula Prem sagt:

    @Tanja: Die Leser finden die Sachen auf CIAO über die Google-Suchmaschine. Sucht jemand nach dem Buchtitel, dann findet er sie umgehend. Öffnet er dann beispielsweise den Beitrag von Sendorra, findet er darin u.a. die Behauptung, der Buchsatz sei schief. Diese wird mit einem perspektivisch verzerrten Bild untermauert, das Sendorra selbst angefertigt hat. In der Folge kann er lesen, dass g.c.roth seit 36 Jahren Buchsetzerin ist und eine eigene Firma betreibt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch bei der Suche nach ihrem Firmennamen diese Dinge zu lesen sein werden, die jeder Grundlage entbehren, wie ich es hier dargestellt habe:

    http://www.newsandbuy.de/Bestatten-GestattenSeite21.htm

    Ursula Prem