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Der Autor Jürgen Strobel stellt sich vor

Geschrieben am 12. Oktober 2011 – 19:48Kein Kommentar

Jürgen Strobel 297x300 Der Autor Jürgen Strobel stellt sich vorMein Name ist Jürgen Strobel und ich bin 64 Jahre alt.
Ich habe schon immer gerne geschrieben. Nicht nur Computerprogramme, sondern auch immer wieder Artikel, Berichte und zwei Fach- bzw. Sachbücher. Bereits vor über 35 Jahren begann ich meine “Autorenkarriere” mit einem kleinen 65seitigen Fachbüchlein mit dem Titel “Transistorisierte Netzgeräte”, das ich bis zur siebten Auflage auf über 110 Seiten ausgebaut habe und das sich insgesamt immerhin über 70.000 mal verkaufen lies. Es existiert davon sogar eine Übersetzung ins Türkische mit dem einprägsamen Titel “Tranzistorlu Besleme Kaynaklari”.

1995 folgte dann mein erstes größeres Werk. Als aktiver Privatpilot stellte ich nach der Einführung der Satellitennavigation fest, dass es so gut wie keine deutsche Literatur über dieses, damals neuartige, technische System gab. Heutzutage können wir uns sowohl als Autofahrer, als Schiffer, als Flieger und auch oft als Fußgänger ein Leben ohne diese Navigationsgeräte ebenso wenig vorstellen wie ohne Handy oder PDA. Folglich beschäftigte ich mich intensiv mit diesem Gebiet und veröffentlichte bald darauf eines der ersten deutschsprachigen Bücher mit dem Titel “GPS – Global Positioning System”, Technik und Anwendung der Satellitennavigation. 250 Seiten geballte Information für Jedermann, nicht nur für Privatpiloten. Alle diese Bücher erschienen im Franzis-Verlag.

Nach 43 Jahren im Öffentlichen Dienst trat ich dann in den Vorruhestand ein. Ich konnte auf eine Zeit zunächst als Laborelektroniker, dann als Entwickler und Programmierer von Mikrocomputersystemen und gegen Ende meines aktiven Berufslebens noch einige Jahre in der EDV-Abteilung des Kirchhoff-Institutes für Physik der Universität Heidelberg zurückblicken. Danach hatte ich endlich die Zeit meinen Traum zu erfüllen, meine eigenen Erlebnisse mit einer fiktiven Geschichte zu einem Roman zu vereinigen. So entstand eine Symbiose aus ein wenig Autobiografie, interessantes über ein physikalisches Phänomen und die Fliegerei sowie eine Geschichte, die durchaus wahr sein könnte.

Seit 1969 foto 150x150 Der Autor Jürgen Strobel stellt sich vorbin ich mit meiner lieben Frau Birgit verheiratet und lebe in dem kleinen Ortsteil Hoffenheim im Kraichgau, der durch den Fußballklub TSG 1899 weltweit bekannt wurde. Nach dem Auszug unserer drei inzwischen erwachsenen Söhne wohnen wir zusammen mit unserer Hündin Paula dort in unserem kleinen Häuschen. Bis heute schreibe ich Programme und genieße so oft wie es mir möglich ist unser schönes Land von oben zu sehen, aus meinem Motorsegler.
Meine private Webseite

Warum entstand dieser Roman mit dem Titel
Operation Rotkohl: Der Geist in der Flasche Der Autor Jürgen Strobel stellt sich vor?

Am 22. März 2000 verunglückten zwei meiner besten Freunde mit einem neuen Ultraleicht-Doppeldecker über einem Waldgebiet südöstlich von Speyer tödlich. Die Unfallursache wurde nie eindeutig geklärt. Dieser Unfall hatte mich viele Jahre intensiv beschäftigt und mir manche schlaflose Nächte beschert. Doch die Zeit heilt alle Wunden, sagt man. Heute erinnern in unserem Verein zwei Bilder mit den beiden verunglückten Fliegerkameraden an der Wand des Vereinslokals an dieses schreckliche Ereignis.

In einer fiktiven Geschichte um das Thema “Kalte Fusion” habe ich versucht, diese Geschehnisse zusammen mit weiteren eigenen Erlebnissen zu verarbeiten. Das Ergebnis ist eine Symbiose aus einem Krimi, etwas Autobiografie und der Fliegerei. Ob mir das gelungen ist müssen andere entscheiden, nämlich die Leserinnen und Leser.

Viele Originalschauplätze beschreibe ich so, wie sie wirklich existiert haben oder noch existieren, einige wenige habe ich anonymisiert. Auch die meisten der im Buch vorkommenden Szenen haben sich wirklich so oder so ähnlich zugetragen. Das Leben schreibt manchmal die besten Geschichten. Zuweilen aber auch die traurigsten.

Die Handlung dieses Romans könnte gleichwohl wahr sein oder sogar wahr werden. Das Problem der „Kalten Fusion“ kam in den vergangenen Monaten und Jahren, obwohl 1989 als Spinnerei abgetan, immer wieder auf den Prüfstand. Durch die aktuellen Ereignisse von Fukushima könnte dieses Thema wieder sehr an Bedeutung gewinnen. Erstaunlich, was man alles im Internet mittels den gängigen Suchmaschinen über die “Kalte Fusion” finden kann.

Mit diesem Buch möchte ich das Andenken meiner verunglückten Freunde Friedrich und Ludwig bewahren. Besonders ihnen ist es gewidmet.

Ich habe für das Schreiben etwa drei Jahre benötigt. Gerade in den Wintermonaten, wenn es draußen eisig kalt war oder das Wetter mehr als schmuddelig, bot sich das Arbeiten mit dem Laptop auf dem Schoß geradezu an. Da mir das Verarbeiten meiner Erlebnisse wichtiger war als die eigentliche Handlung, ergab sich letztere erst im Laufe dieser drei Jahre. Insbesondere an der Schlussphase und der Auflösung dieses Wirtschaftskrimis war meine Frau mit Ihren Ideen massiv beteiligt, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Hier zeigt sich die Erfahrung einer Frau, die schon viele hundert Romane gelesen hatte.

Die Handlung
Der Roman beschreibt den erfolgreichen Versuch zweier Physiker aus Heidelberg, mit der sogenannten “Kalten Fusion” das Energieproblem der Welt lösen zu wollen. Doch kein Wissenschaftler auf der ganzen Welt glaubte, dass dies gelingen könnte. Bis auf die Ölmagnaten aus dem Osten. Die sahen den Export ihres Erdöls und Erdgases ernsthaft gefährdet, sollte die “Kalte Fusion” tatsächlich gelingen und damit den Markt erobern. Daher war ihr Interesse an dieser Entwicklung so groß, dass sie sogar vor der Ermordung der beiden Wissenschaftler nicht zurückschreckten, um an das Experiment und seine Unterlagen zu gelangen.

Doch zunächst mussten sie erst einmal das versteckte OROKO-Labor finden, in dem das Experiment stattgefunden hatte. Denn dieses Geheimnis hatte einer der getöteten Physiker gerade noch rechtzeitig vor seinem Tod in einem testamentarischen Brief seinen beiden besten Freunden anvertraut.
Um das Experiment vor den russischen Oligarchen zu retten, sollten es diese beiden Freunde zur Eu-ropäischen Kommission nach Brüssel überführen, in der eine Vertrauensperson der Getöteten einen hohen Posten bekleidete. Mit einer spektakulären Jagd durch die Katakomben unter den Instituten der Universität Heidelberg im Neuenheimer Feld, durch den Kraichgau und anschließend in einem Motorsegler über fast ganz Deutschland waren sie ihren Verfolgern immer eine Nasenlänge voraus. Durch einen genialen Trick und dem anschließend scheinbaren Verlust der brisanten Fracht führten sie ihre Verfolger völlig in die Irre.
Verlag Books on Demand, 22848 Norderstedt
ISBN 978-3-84234-446-4
Weitere Informationen auf Operation Rotkohl

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