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Der Autor Till Kurbjuweit stellt sich vor

Geschrieben am 24. Oktober 2011 – 17:31Kein Kommentar

Till Kurbjuweit 150x150  Der Autor Till Kurbjuweit stellt sich vorEinerseits kann ich kein Blatt unbeschrieben lassen, andererseits bin ich selber kein „unbeschriebenes Blatt“. Vor zwei Jahrzehnten hatte ich einen kleinen Literaturverlag, in dem ich Gedichtbändchen und andere Kleinliteratur veröffentlichte, aber auch einen Roman sowie ein eigenes Essaybändchen mit dem schönen Titel „Männlich weiblich androgyn“ (lange vergriffen), hauptsächlich aber eine Literaturzeitschrift mit dem Titel eros & psyche. Die war der Zeit ein wenig voraus und musste nach vier Ausgaben wieder eingestellt werden, war aber eine schöne Fingerübung.

In den folgenden Jahren schrieb ich technische Bücher (unter einem anderen Namen), es dauerte geraume Zeit, bis meine belletristische Ader wieder an die Oberfläche kam. Ende 2010 war dann mein Roman fertig. Nun bin ich leider (oder auch nicht) kein Autor für Krimis, Fantasy, Vampirgeschichten und andere zeitgeistige Genres, ich bin ein Romanautor der alten Schule, dessen Stoff das echte pralle Leben ist mit seinen Irrungen und Wirrungen, seinen Geheimnissen, Sex und Liebesaffären, mit Treue und Verrat. Das machte die nun folgende Verlagssuche auch nicht leichter.

Würde ich alle Absagen ausdrucken, könnte ich damit eine Wand neu tapezieren. Einen Verlag fand ich schließlich, als ich gerade keinen suchte, sondern Kontakt zu anderen Autoren ähnlicher Thematik. Eine Autorin, deren Buch mich interessierte, entpuppte sich als freie Mitarbeiterin eines kleinen Verlages in der Schweiz, des IL-Verlages, Basel. Sie empfahl mich dem Verleger und ratz-fatz kam ein Vertrag zustande.

Das 300 Seiten Hardcover-Buch, das dann im September 2011 erschien, hatte ursprünglich den Arbeitstitel „Ansichtskarten aus Stalingrad“, der aber kurzfristig in

Ansichtskarten aus der Kälte  Der Autor Till Kurbjuweit stellt sich vor

geändert wurde. Die Stalingradtragödie spielt zwar eine wichtige Rolle, aber nicht die wichtigste.

Jonathan Ravensburger war ein Nicht-wissen-Woller. Nazizeit? Zweiter Weltkrieg? Kein Thema. Sein Vater? In Stalingrad vermisst. Kein weiteres Interesse, er hat ihn ja nicht gekannt. Dann findet er zufällig in der Nähe von Essen ein Grab mit den Daten seines Vaters. Wie ist das möglich? Er braucht mehrere Anschubser, bis er sich endlich auf die Suche nach der Wahrheit begibt und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Es versucht sogar jemand, ihn aus dem Weg zu räumen. Eingewoben in diese spannende Story findet Jonathans Entwicklung vom erfolgreichen aber sexuell frustrierten Unternehmer zum offenen, bewegten und liebesfähigen reifen Mann statt.

„Ich empfehle es allen Vätern und Söhnen und ihren Gattinnen und Geliebten!“ (Fazit einer Rezension) Auf der Website des Autors kann man eine Blitzreise durch den Roman in 210 Sekunden mit dem Buchtrailer machen.

Und natürlich ist Till Kurbjuweit auch auf Facebook vertreten.

Ein etwa hundert Seiten starker Bblock, der aus dem Roman herausgenommen wurde, bildet den Nucleus für den zweiten Roman: Liebe Eifer Sucht.

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