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Die Autorin Bettina Szrama stellt sich vor

Geschrieben am 6. Juni 2012 – 07:35Kein Kommentar

bettina szrama Die Autorin Bettina Szrama stellt sich vorVon Beruf bin ich Dipl.-Agraringenieurin und habe zunächst viele Jahre in Führungspositionen in der Landwirtschaft sowie im Pferdsport gearbeitet. Da die Arbeit in der Landwirtschaft, speziell im Pferdesport, eine sehr gute körperliche Konstitution abverlangt und der Mensch älter wird, suchte ich genau an meinem vierzigsten Geburtstag nach Talenten, die eventuell noch in mir schlummerten. Und ich entdeckte eine alte Leidenschaft aus meiner Kindheit – das Schreiben. Meine erste Geschichte kam in eine regionale Zeitung und daraufhin leistete ich mir 1991 ein Literaturstudium an der großen Schule des Schreibens (Axel Andersson Akademie) in Hamburg.

Noch während des Studiums folgten bereits journalistische Tätigkeit für Regionalzeitungen und Tierzeitschriften, seit 1994 schreibe ich verstärkt im belletristischen Bereich. Noch in diesem Jahr werde ich Mitglied im FDA – Freier Deutscher Autorenverband Niedersachsen. Ebenso bin ich Mitglied in den Vereinigungen Quo Vadis – Autorenkreis Historischer Roman und VG Wort«

Meine eigentliche Autorenlaufbahn begann mit einem Besuch der Hansestadt Lemgo.
Ich wurde von ihrer Geschichte so gefangen dass ich beschloss einen Roman zu schreiben. Natürlich hatte ich mich schon vorher mit kleineren Romanen im Tier-und Krimibereich versucht. Doch dieser, mein erster historischer Roman, sollte mein Leben verändern. Ich beteiligte mich mit dem Manuskript an einem internationalen Schriftstellerwettbewerb in Hollywood „WRITEMOVIES“ und errang den 2. Platz. Noch wenig Ahnung vom Verlagswesen, verlegte ich das nun begehrte Manuskript ins Ausland und hörte lange Zeit nichts mehr von ihm. Inzwischen schrieb ich einen weiteren historischen Kriminalroman „Die Giftmischerin“ stellte Auszüge auf verschiedene große Literaturportale und wurde gleich zweifach gefunden, von einer Agentur und einem Buchverlag. Von da an begann ich mich gänzlich der Schreiberei zu widmen. Meinem Agenten ist es übrigens zu verdanken, dass mein erstes Manuskript, heute, nach bereits drei veröffentlichten historischen Romanen, als Buch einen großen Erfolg feiert.

Allerdings wusste ich bis dahin nicht wie schwer das Leben eines freiberuflichen Schriftstellers ist, wie viele Entbehrungen, Hoffnungen und immer wieder Disziplin, es mit sich bringt. Aber wenn man sich diesem Weg von ganzem Herzen verschrieben hat, dann kommt man nicht wieder davon los. Deshalb mein Tipp, wer sich ernsthaft im Schreiben versucht, muss sich immer vor Augen halten, dass Millionen das gleiche vorhaben und man sich auf einen harten Kampf einlässt, der nicht immer von Erfolg gekrönt ist.

Meistens bin ich vertraglich gebunden und besorge mir über Fernleihe Material zu dem Thema, welches ich mir für meine nächste Geschichte gesucht oder durch Zufall gefunden habe. Ich schreibe regional-Geschichte und ich schreibe sie in Rinteln im schönen Weserbergland.

Meine Protagonisten müssen mich sofort ansprechen und ich muss mich mit ihnen identifizieren können. Habe ich dann sozusagen Blut geleckt, stelle ich mir ein Exposé zusammen, ein Inhaltsverzeichnis und eine Namensliste der wichtigsten Akteure. Am liebsten ist es mir herbei, wenn ich die Originalnamen verwenden kann. Sind die Vorbereitungen getroffen, schreibe ich fast immer in der Zeit von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr an meinem PC. Ich weiß nicht warum, aber in dieser Zeit fließen die Gedanken am besten. Dazwischen nutze ich das Internet für weitere Recherchen. Vorher gehe ich noch mit meinen drei Hunden spazieren, was sehr viel hilft den Kopf fürs Schreiben frei zu bekommen.

Mittlerweile schreibe ich für zwei gute renommierte Buchverlage. Vielleicht habe ich Glück gehabt, denn das gehört nun mal auch zum Schreiben dazu, dass eine sehr rührige Agentur für mich arbeitet. Dennoch hoffe ich immer noch auf einen großen Verlag, der meine Geschichten für sich entdeckt. Den sogenannten roten Faden habe ich noch nicht verloren, obwohl sich zurzeit die Recherchen für meine neue Geschichte „Das Mirakel von Köln“ etwas schwierig gestalten. Das Schreiben an einem Buch geht, wenn ich alle Recherchen zusammen habe eigentlich recht schnell vorwärts. Diesmal sogar besonders schnell, da mein nächster Roman bereits im Herbst 2012 im Emons Verlag auf dem Programm steht. Ungefähr ein halbes Jahr muss ich aber einrechnen. Die Recherchen ziehen sich oftmals länger hin, vor allem wenn ich vor Ort recherchiere.

Bettinas Schatzkiste

Die Giftmischerin Die Autorin Bettina Szrama stellt sich vor

Die Hansestadt Bremen im frühen 19. Jahrhundert. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, intelligent und schön, sehnt sich die junge Gesche nach Glanz und Reichtum. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel recht. Skrupellos und heimtückisch tötet sie alle, die ihrem Erfolg im Weg stehen.

Pressestimmen
“Mit Tiefgründigkeit und Originalität gelingt Bettina Szrama das Kunststück, nach einer wahren Begebenheit die Giftmischerin Gesche Gottfried trotz ihres kaltblütigen Wesens als lebendigen und sehr sympathischen Charakter präzise nachzuzeichnen. Ein rasanter, äußerst spannender Roman, der an Verstrickungen, Lügen und Intrigen nicht zu wünschen übrig lässt.” Volkmar Joswig, Literaturkritiker

Kurzbeschreibung
“Wenn ich sterbe, verkaufe diesen Wagen und lass mich vom Erlös beerdigen”, sagte er plötzlich, mit einer Stimme, die ihr in der gewölbten Diele so hohl und verloren vorkam, dass sie befürchten musste, dass er längst ahnte, wer seine Mörderin war.
Die Angst, dass er ihre Absichten erkannt haben könnte, überfiel sie noch mehrmals, meistens dann, wenn sie sich vorsichtig seinem Bett näherte. Irgendwann war es Gerhard nicht mehr möglich aufzustehen. Jeden Tag mischte sie ihm nun eine Messerspitze von dem Gift in die Hafersuppe und blieb, während er sie zu sich nahm, abwartend in der Tür stehen. Die grausame Tat rechtfertigte sie vor ihrem Gewissen mit der Lüge, dass sie es nicht mehr mit ansehen konnte, wie sehr er litt. Zu ihm an das Bett getraute sie sich nicht mehr, erbrach er doch sofort jeden Löffel Suppe, und sie befürchtete, dass das Gift nicht richtig wirken würde. Seine Augen liefen jetzt immer öfter rot an, und manchmal hatte sie das Empfinden, er wollte aus dem Bett springen und sie würgen und schlagen. Sein Blick war immer böse, wenn er sie, während einer kurzen Erholungspause seines qualvollen Erbrechens, ansah….

Die Hure und der Meisterdieb Die Autorin Bettina Szrama stellt sich vor

Thüringen, im Dezember 1695. Der ehemalige Soldat und Wirt Nickel List, eigentlich ein herzensguter Kerl, zündet seine Wirtschaft an, um sich an seinem verräterischen Eheweib Magdalena und ihrem Liebhaber zu rächen. Enttäuscht verlässt er seine Heimat und trifft auf die schöne Diebin Anna. Die ist ihrem Mann, einem reichen Hamburger Weinhändler, davongelaufen und ebenso wie Nickel auf der Flucht. Jahre später ziehen sie als Herr von der Mosel und Anna von Sien durch den Norden. Selbst die größten Kirchen sind vor dem berühmt-berüchtigten Räuberpaar nicht mehr sicher. Doch ihre Häscher sind ihnen bereits auf den Fersen

Pressestimmen
Ein historischer Roman über das Leben des legendären Kirchenräubers Nickel List und dessen Geliebte Anna von Sien. Eine Geschichte von Liebe, Verrat und Tod.

Sie wartete einen Moment, hing wie gebannt an den
unbeweglichen Zügen, bis sich in ihnen Unsicherheit
ausbreitete und sein Zögern ihr zeigte, dass ihre weibliche
List Früchte trug.
Er lief jetzt wie ein gefangenes Tier im Raum hin und
her. Plötzlich blieb er vor ihr stehen und sah ihr fest
in die Augen. »Von was für einem Raub sprichst du?«, fragte er.
Als sie nach seiner Hand fassen wollte, entzog er sie
ihr. »Es geht um die güldene Tafel.«
»Ich soll den Welfenschatz aus Lüneburg stehlen?«
Jetzt lachte er laut und hart auf.
»Ja, mein Mosel, wäre das nicht ein krönender Abschluss?
Wenn dir das gelingt, bist du der König unter
den Dieben«, sagte sie und blickte ihn von unten herauf
an, mit so viel Verschlagenheit in die Augen, dass er Gift
und Galle hätte spucken können.
Fürwahr, sie war eine gute Komödiantin, die beste, die
es gab, und ihm war, als schaute er Magdalena ins Gesicht.
Mit einem Fluch auf den Lippen ließ er sich auf der Bettkante nieder. »Du bist nachlässig geworden, hast vergessen zu sagen, wir wollen den Schatz holen und wissen nur nicht, wie wir es anstellen sollen. Wir brauchen einen Dummen dazu. Nehmen wir den Nickel.«

Der Henker von Lemgo Die Autorin Bettina Szrama stellt sich vor

Kurzbeschreibung
Ihre Großmutter wurde als Hexe verbrannt, ihr geliebter Lehrer vor ihren Augen als Hexer hingerichtet. Maria, die reiche Tochter des Dechen und Ratsherrn von Lemgo, Curd Rampendahl wird als Einzige von achtzehn Schülern verschont. Doch seitdem folgt ihr der Ruf, eine Hexe zu sein. Ihr Leben liegt in der Hand des Bürgermeisters und unerbittlichen Hexenverfolgers Hermann Cothmann. In Liebe zu ihr entbrannt, vermag er den Lauf ihres Schicksals zu ändern. Doch sie verweigert sich ihm und besiegelt damit ihr Todesurteil. Ein dramatischer Kampf um Leben und Liebe beginnt, bei dem es keine Gewinner geben kann…
Ausgezeichnet 2005 mit dem 2. Platz beim internationalen Schriftstellerwettbewerb „WRITEMOVIES“ in Hollywood

Vorsichtig hatte Maria sich aus ihrer unbequemen Stellung erhoben. Ängstlich wich sie vor dem Knecht zurück, suchte nach Halt, griff ins Leere und taumelte. David fing sie auf. Für Sekunden spürte sie seine warmen Hände, dann riss ihr der Filler die Kleider vom Leib. Die Scham brannte wie Feuer, doch Davids Blick lag sanft und tröstend auf ihr. Er signalisierte: »Hab keine Angst, ich bin bei dir!« Gebannt hing sie an seinen Augen, suchte in ihnen den rettenden Hafen, die Kraft, um die Schmach zu überstehen. Der Richter grinste und betrachtete ungeniert ihren Körper. Davids Unentschlossenheit reizte ihn, selbst Hand anzulegen. Er trat nahe an sie heran, um vor den Augen der anderen mit seinen behandschuhten Fingern ihre Brüste, ihre Hüften und ihren Schoß nach Teufelszeichen zu untersuchen, während der Knecht brutal ihre Beine spreizte, heißes flüssiges Wachs über die Schamhaare goss und sie dann schmerzhaft mit einem Messer herausriss. »Keine Teufelsmale«, bemerkte er mit Bedauern, da er um ein besonderes Schauspiel gebracht worden war. In seinem Gesicht war die Enttäuschung abzulesen. »Waltet jetzt Eures Amtes, Henker!«, wandte er sich an David…

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