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Die Autorin Heidrun Böhm stellt sich vor

Geschrieben am 8. Juli 2012 – 14:23Ein Kommentar

heidrun boehm Die Autorin Heidrun Böhm stellt sich vorHeidrun Böhm, geb. 1953 in Albstadt war Mitglied der Autorengruppe Zimmerer in Albstadt. In Zusammenarbeit mit der Autorengruppe, Lesungen, Veröffentlichungen von und in Anthologien. 1986: erster Preis f.d. beste satirische Kurzgeschichte „Nächstenliebe“
Theodor Greiner Literaturpreis Reutlingen.
Beruf: Altenpflegehelferin.
Hobby: Schreiben, lesen, schreiben.

Mit dem Schreiben angefangen habe ich im Jahr 1986.
Motive finde ich im Alltag: ein Gespräch mit Freundinnen, oder mit meinen Angehörigen. Auch ein Ausflug, ein Spaziergang, und der Austausch mit anderen Autoren motiviert. Das Lesen vieler Bücher ist das A und O für Ideen Motivation, und deren Umsetzung.

Wie meine Texte entstehen
Wenn ich unterwegs bin, schreibe ich teilweise in einen Notizblock, meistens gleich in den PC.
Den Plot für mein Buch habe ich von Anfang an im Kopf, er wird aber öfters umgeschrieben.
Ich arbeite nicht mit Mindmaps.

Um den roten Faden nicht zu verlieren, Text immer wieder durchlesen. Einem Testleser geben.
Meistens recherchiere ich im Internet. Manchmal auch im Leben selbst.
Ich schreibe mit Microsoft Word.
Ich veröffentliche in Verlagen.
Erfahrungen mit Verlagen: Ein langer Atem und viel Geduld bei der Auswahl eines Verlages, der passt, sind erforderlich.
An meinem Buch habe ich fünf Jahre gearbeitet. Zwischendurch sind viele Kurzgeschichten entstanden, die fast alle veröffentlicht wurden.

Buchvorstellung Der Duft der Maiglöckchen Die Autorin Heidrun Böhm stellt sich vor
Schrobenheim ist eine Kleinstadt mit gepflegten Vorgärten, neugierigen Nachbarn und ordentlichen Familienverhältnissen. Wer hier aus der Reihe tanzt, der bekommt gesellschaftlich keinen Fuß mehr auf den Boden. In diese kleingeistige Atmosphäre zieht die junge Barbara Winter. Ihr Ehemann Gernot ist ein waschechter Schrobenheimer und kann nicht verstehen, dass seiner Frau die Kleinstadtidylle nicht so recht gefallen will. Doch damit soll bald sowieso Schluss sein, denn Gernot hat ein Verhältnis mit Barbaras Arbeitskollegin Veronika und plant mit ihr Barbaras vorzeitiges Ableben. Die junge Frau wird nämlich reich erben, wenn ihr Vater, der derzeit noch in einem Pflegeheim dahinvegetiert, stirbt – was nur noch eine Frage der Zeit ist. Doch der Zufall funkt dazwischen und das Opfer erfährt von den Mordplänen, dreht den Spieß um und bald stecken alle Beteiligten in einem Skandal, den Schrobenheim noch nicht erlebt hat!

Leseprobe
Etwas brüllte im Schilf. Gernot zuckte erschreckt zusammen und steckte das Handy in die Tasche. Es hörte sich an wie der Schrei einer Rohrdommel. Den Paarungsruf der männlichen Rohrdommel hörte man nur von Februar bis Juni im Schilf. Schwarze Fledermausschatten huschten lautlos durch die Nacht. Gernot versuchte, ihnen mit den Augen zu folgen, er konnte nicht sehen, wohin sie flogen. Die Dunkelheit hüllte ihn ein wie ein schwarzer Mantel. Erneut knarrte der Holzsteg. Gernot beobachtete die Wasseroberfläche, auf der sich kleine Ringe kräuselten, und konzentrierte sich dann auf seine Angelrute. Die leisen Schritte hinter sich hörte er nicht. Erst als sich zwei kräftige kalte Hände um seinen Hals legten, reagierte er. Er bekam Atemnot, rote und gelbe Punkte kreisten vor seinen Augen. Verzweifelt versuchte er, das Angelmesser aus seiner Tasche zu ziehen. Aber es gelang ihm nicht. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf, ein Röcheln drang aus seiner Kehle. Mit beiden Armen schlug er um sich, um seinen Peiniger abzuwehren.

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Ein Kommentar »

  • Ursula sagt:

    Die bisher veröffentlichten Kurzgeschichten der Autorin Heidrun lesen sich sehr gefällig. Es sind Sachen zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken. Der Satire-Krimi “Der Duft der Maiglöckchen” ist ihr sehr gut gelungen. Nichts ist so wie es aussieht in dem idyllischen Örtchen Schrobenheim. Ein sich auf eine Wanderschaft begebender schon pensionierter Kommissar sieht nach einem Schuss eine kleine dunkelhaarige Frau wegrennen – und findet einen erschossenen Schrobenheimer Bürger vor. Ist sie die Mörderin oder ist es jemand ganz anders? Fast jeder in diesem Dorf hatte ein Motiv. Heidrun schafft es auch, gekonnt den Bürgern Schrobenheims einen Spiegel vorzuhalten, in dem diese sich aber nicht wiedererkennen. Und der Mörder – das wird nun nicht verraten.