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Der Autor Philipp Porter stellt sich vor

Geschrieben am 26. November 2012 – 05:27Kein Kommentar

philipp portr autorenimweb 269x300 Der Autor Philipp Porter stellt sich vorMein Name ist Philipp Porter (53) und ich lebe mit meiner Frau Sabine (51) und meinem Kater Sam (13) in einem kleinen Ort, im südlichen Hessen. Der berufliche Weg zeichnet unterschiedliche Stationen auf und spannt einen weiten Bogen über die Bereiche Technik, EDV und Betriebswirtschaft. Momentan arbeite ich bei einem mittelständigen Unternehmen im Verkauf (Solar/Heizungsbau), betreue unter anderem auch die Webseite und erstelle die Print- und Druckwerbung.

Meine Hobbys sind natürlich schreiben, lesen, Haus und Hof (handwerklich wird alles Selbst gemacht) und mein Gartenteich. Dann kommen natürlich mein Kater Sam und meine Frau, mit der ich, so oft es eben geht, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs bin.

Zum Schreiben kam ich 1996.
Meine Schwester studierte Kunstdesign und irgendwie schrieb sie einen Roman. Ich war ihr bei der Einrichtung des PCs behilflich und tippte zum Testen einfach so mal herum. Schnell „floss“ eine Geschichte aus mir heraus und ich war sicher, das ist der Roman, auf den alle gewartet hatten. Er liegt noch heute auf meiner Festplatte und wenn ich hin und wieder einmal ein grausiges Manuskript lesen möchte, klicke ich mich kurz hinein.
Ich hatte schnell festgestellt, so geht es nicht! Im Jahr 2000 begann ich daher ein Fernstudium bei Axel Andersson Akademie im Bereich Belletristik. Drei Jahre später, und nach etlichen Kurzgeschichten und Hausarbeiten, hatte ich mein Zertifikat. Und ich kann sagen: es waren drei sinnvolle Jahre.

Meine Ideen zum Schreiben hole ich mir aus dem Leben. Zeitungen, Fernsehen, Eindrücke aus dem Alltag. Der Flohmarktmörder wurde gedanklich, wie sollte es auch anders sein, auf einem Flohmarkt geboren. Ich hatte ein sehr seltsames chirurgisches Instrument in den Händen und legte es wieder ab. Aber was ist, wenn dies nun jemand als Tatwaffe nutzt und meine Fingerabdrücke sind noch darauf? Bei SOKO Cessna war es ein Zeitungsartikel in der Süddeutschen Zeitung. Schon beim Lesen wurde mir klar, daraus lässt sich etwas machen.

Geschrieben wird auf dem PC, dem Laptop oder dem Notebook. Kurze Einfälle werden auf irgendwelchen Zetteln notiert, was gerade greifbar ist. Das mit dem empfohlenen Büchlein klappte irgendwie nicht. Meinen Memory-Stik habe ich aber immer dabei und da ich RTF Format verwende, kann ich mit allen unterschiedlichen Programmen arbeiten – wo ich eben gerade bin. Ein FTP Zugang zu meiner Homepage stellt mir die notwendige Sicherung bereit (Stik war mal in der Waschmaschine).

2007 erschien mein erster Roman, SOKO Cessna – Das Geheimnis (novum). Ein Jahr später Der Flohmarktmörder (Burg-Verlag). 2011 ist das Weihnachtsmärchen Luca und der Weihnachtsbaum als e-book bei amazon erschienen.
Soko Cessna Das Geheimnis Der Autor Philipp Porter stellt sich vor

SOKO Cessna wurde strukturiert, nach einem Plot erstellt. Die mitwirkenden Personen wurden kurz skizziert und mit Charaktereigenschaften gefüllt. Da die Geschichte einerseits Real und zum anderen Teil reine Fiktion ist, war der Weg eigentlich vorgegeben und ich schrieb los.

Der Flohmarktmörder Der Autor Philipp Porter stellt sich vor

Der zweite Roman, Der Flohmarktmörder, wurde von mir akribisch vorbereitet. Jede Person wurde mit ausführlichem Lebenslauf, Charaktereigenschaften und einem Bild meiner Vorstellung unterlegt (Schauspielerseiten). So lernte ich jeden Mitwirkenden, wie einen guten Bekannten kennen, bevor der erste Satz geschrieben wurde. Auch die einzelnen Kapitel wurden erst grob und danach fein unterteilt; bis zum Ende. So entstand ein Gerüst, das noch gefüllt werden musste.

Die Bilder meiner Figuren hängen während des Schreibens (im Büro) immer an der Wand und beim Schreiben kann ich jedem in die Augen schauen. Machst du dass jetzt wirklich? Bist du das? Kannst du dich so verändern/benehmen? Kannst du jemanden töten, hintergehen, betrügen, lügen? Solche Fragen sollte man jeder seiner Romanfiguren stellen können, denn nur so bleiben sie authentisch.

Aber dies alles soll nicht die eigentliche „Vorarbeit“ ausblenden. Denn bevor ich beginne, habe ich die gesamte Geschichte im Kopf. Und hier vergehen Wochen und Monate. Immer wieder gehe ich in Gedanken Situationen durch und überlege, wie es weitergeht, ob es logisch ist, ob es durchführbar ist usw. Erst wenn ich den Anfang, das Mittelteil und das Ende habe (Spannungsbogen nicht vergessen), geht es mit dem schreiben los.

Ich arbeite momentan an meinem dritten Manuskript. Lebensläufe, Bilder, Plot und Kapitel sind erstellt. Doch hier kommen noch die weit ausführlicheren Recherchen im Internet mit hinzu, da die Grundlagen des Romans sehr wissenschaftlich sind. Daher schreibe ich nun schon im dritten Jahr an dem Manuskript und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Zur Recherche verwende ich, wie bereits erwähnt, das Internet, meine Lebenserfahrung, Gespräche mit Freunden und Bekannten, Fachbücher zum Thema und auch mal eine gute Idee aus einem anderen Roman. Natürlich nicht abschreiben oder übernehmen. Aber der Denkanstoß, der beflügelt einem manchmal schon.

Dann gibt es noch den PC-Order „Ideen“. In diesem Ordner finden sich kurz Abrisse von neuen Geschichten. Ob kurz oder lang. Immer wenn mir etwas einfällt, aus dem man eine Geschichte kreieren kann, schreibe ich diese auf; so ausführlich wie möglich. Auch Artikel usw. werden eingescannt oder kopiert. Denn irgendwann einmal kann man den Stoff verwenden und ein neues Manuskript wird erschaffen.

Mit den „großen“ Verlagen habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Ist man als Autor nicht bekannt und lässt sich kein gutes Geld mit einem verdienen, landet man schnell im Regal. Ist auch betriebswirtschaftlich nachvollziehbar. Ein Buch ist eine Ware die nur im Verkauf Geld erwirtschaftet. Verlage sind nach meiner Auffassung schon lange nicht mehr die Plattform, auf die sich ein Schriftsteller stützen kann. Bei meinem Studium bekam ich den Hinweis: Sie sind Schriftsteller und Künstler. Sie erfinden die Geschichten, die anderen sind für Korrektur, Werbung und Vermarktung zuständig. Das muss Sie nicht kümmern.
Dem ist leider nicht so!
Mittlerweile bin ich der Meinung, lieber selbst ein e-book mit besseren Konditionen, wie ein Verlag mit gedrucktem Buch (Lesegeräte lassen grüßen). Da ich bemüht bin, dass meine beiden Romane in der nächsten Zeit noch als e-book herauskommen, wird es vielleicht etwas besser mit den Verkaufszahlen. Die Verlage haben jedenfalls zugesagt.

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