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Effektiv veröffentlichen

Geschrieben am 9. Januar 2010 – 19:50Ein Kommentar

Eines Tages ist es endlich soweit. Die Story, der Roman, das Fachbuch oder das Lyrikbuch ist fertig. Jetzt steht die nächste Frage an: Wie bringe ich meine Texte an die Öffentlichkeit?

document tag 150x150 Effektiv veröffentlichenKlar, man braucht jemanden der sich damit auskennt. Also einen Verlag, der das Manuskript annimmt, es aufbereitet und in den Handel bringt. Beginnt man jetzt Adressen von Verlagen zu suchen, stellt man schnell fest, dass längst nicht jeder Verlag, jedes beliebige Genre verlegt. Einige haben sich auf die Veröffentlichung von Krimis oder Esoterik festgelegt, andere verlegen nur Kinderbücher und wieder andere nur Romane. Es finden sich nur wenige Verlage, die mehr als drei oder vier Genre verlegen.

Sein Manuskript formgerecht zu versenden macht noch einmal etwas Mühe und in der Regel beginnt damit eine lange Zeit des Hoffens und Bangens. Verlage bekommen Monat für Monat Hunderte von Manuskripten hoffnungsvoller Autoren zugesandt. Es ist also nicht verwunderlich, dass eine Antwort oft Monate auf sich warten lässt. Fällt diese dann negativ aus, kann das schon zermürbend sein. Es gilt nach der langen Schreibphase und Überarbeitungsphase für den Autor, noch einmal Geduld und Zähigkeit aufzubringen.

Wer diesen Weg gehen möchte, kann sich unter Umständen einige Umwege und Portokosten ersparen, wenn er sich an Literaturagenten wendet. Wo sie Agenten finden, können sie in unserem Blog nachlesen. Seriöse Literaturagenten sind die Vermittler zwischen Autor und Verlag. In der Regel kennen sie sich in der Szene bestens aus, und pflegen den Kontakt zu Verlagen, indem sie ihnen nur wirklich gute Manuskripte anbieten, die auch ins Verlagsprogramm passen. Sie sichten vorab Manuskripte und bieten sie anschließend den in Frage kommenden Verlagen an. Natürlich ist diese Leistung nicht umsonst, die Chance von einem Verlag angenommen zu werden, ist über die Vermittlung einer seriösen Agentur allerdings um einiges größer. Woran Sie seriöse Literaturagenten erkennen, werde ich in einem der nächsten Artikel aufzeigen.

Eine andere Chance zum eigenen Buch zu kommen, ist das Books on Demand Verfahren. Bei diesen Verlagen handelt es sich um eine Kombination aus Verlag und Druckerei. Der Autor beteiligt sich an den Kosten der Veröffentlichung. In dieser relativ neuen Branche gibt es, wie überall, weiße und schwarze Schafe. Man sollte sie kennen oder erkennen können, deshalb wir auch dieses Thema demnächst durchleuchtet.

Natürlich können Sie Ihr Buch auch komplett in Eigenregie erstellen, sich eine günstige Druckerei suchen und mit ihr einen guten Preis für eine feste Auflage aushandeln. Dieser Weg wirft vermutlich den meisten Gewinn für Sie ab, hat aber einige Tücken und beschwerliche Problemstellungen, wenn es um den Verkauf und Vertrieb geht.

Das klassische Buch galt bis vor einigen Jahren als die einzige Möglichkeit, sein Arbeiten zu veröffentlichen. Dank des Internets haben sich weitere Wege aufgetan, die das Veröffentlichen eigener Texte und Bücher erheblich erleichtern. So gibt es verschiedene Internet-Plattformen, die sich der Veröffentlichung von e-books widmen. Autoren können ihre Bücher dort hochladen und potenzielle Leser, laden sich die Dateien gegen ein Honorar wieder herunter. Entweder auf den eigenen PC zum Ausdrucken oder auf spezielle mobile Lesegeräte wie ebook-reader oder i-pods.

Ist man nicht darauf aus, ein Buchautor zu werden, bietet sich noch die Möglichkeit, seine Arbeiten verschiedenen Zeitschriften anzubieten. Fachzeitschriften oder Boulevardblätter kaufen von freien Autoren immer wieder gute Beiträge, die ins Programm passen. Aber selbst das heimische Lokalblatt ist oft dankbar, wenn es von freien Autoren regelmäßig Kolumnen oder andere Beiträge bekommt.

Welchen Weg man auch einschlägt, als Einsteiger in die Branche, sollte man sich ein dickes Fell zulegen und ein Portion Zeit, Geduld und Zielstrebigkeit mitbringen.

Um die unterschiedlichen Wege zur Veröffentlichung kennenzulernen, werden wir einige davon genauer betrachten, Anlaufpunkte suchen, Literaturagenten, Verlage und Plattformen vorstellen, auf denen man gegen Gewinnbeteiligung oder auch kostenlos seine Artikel und Romane veröffentlichen kann.

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  • Die Veröffentlichung seines eigenen Buches mit dem “Books-on-Demand”-Verfahren ist eine gute Alternative für Autoren, die Ihr Werk zunächst in Form eines gedruckten Buches veröffentlicht sehen, und so nach und nach mehr Leser erreichen möchten, als dies z.B. mit einem E-Book oder der Weitergabe von selbstvervielfältigten Papierausdrucken möglich wäre. Außerdem stehen einem Neuautor mit einem professionell hergestelltem Buch weit mehr Türen, z. B. in die örtliche Presse, für die Veranstaltung von Lesungen etc. offen, als dies z. B. durch eine auch noch so gut gemeinte Produktion ganz in Eigenregie der Fall wäre. Auch als es z. B. darum ging, meinen selbstgeschriebenen Historischen Roman: “Der Codex des Papstes” verschiedenen Buchhandlungen und Großhändlern zum Verkauf anzubieten, erwies sich meine Zusammenarbeit mit einem professionellem Privatverlag als zwingend notwendige Vorraussetzung dafür, dass mein Buch überhaupt aufgenommen wurde. Aus dieser persönlichen Erfahrung kann ich daher uneingeschränkt den Laudatio Verlag in Frankfurt am Main (www.laudatio-verlag.de) empfehlen, der mich auch in allen weiteren Fragen zum Thema Vermarktung etc. gut beraten hat.

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