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Vermarktung und Geld verdienen

Geschrieben am 9. Januar 2010 – 19:592 Kommentare

Schreibende Autoren möchten mit ihren Werken Geld verdienen. Sei es mit dem Verkauf von Artikel an Zeitungen, mit Kurzromanen in Zeitschriften, Beiträgen in Sach- und Fachzeitschriften oder mit Büchern und Artikeln in gedruckter oder digitaler Form.

checkmark 150x150 Vermarktung und Geld verdienenSo unterschiedlich, wie die Arbeiten der Autoren sind, so unterschiedlich, sind auch die Möglichkeiten, Texte zu vermarkten. Von allein findet kaum ein Text zum Leser bzw. Käufer. Autoren müssen sich einiges einfallen lassen, um auf sich aufmerksam zu machen. Das gilt sowohl für Autoren in klassischen Verlagen, als auch für Selbstverleger, Journalisten und Onlineautoren.

Für Buchautoren ist die klassische Lesung, in der sie in einem angenehmen Ambiente ihre Bücher vorstellen und kurze Passagen lesen, immer noch eine der werbewirksamsten Veranstaltungen. Parallel müssen aber noch viele weitere kleine Schritte gemacht werden, damit ein Buch auf dem Markt wahrgenommen wird.

Artikelschreiber / Reporter im klassischen Zeitungsverlag oder Onlinejournalisten haben dagegen eine ganz andere Zielgruppe. Sie verkaufen nicht direkt an Leser, sondern an Zeitungs- und Zeitschriftenverlage. Deshalb muss ihre Verkaufsstrategie auch völlig anders aussehen als die eines Buchautors.

Marketing ist das Zauberwort für alle die veröffentlichen und mit dem Schreiben Geld verdienen wollen. Wer für andere schreibt, muss sich selbst gut und originell verkaufen. Wir werden einige Wege verschiedener Verkaufsstrategien näher betrachten. Je nach Mut und Fantasie, kann Werbung äußerst effektiv und gewinnbringend sein. Wichtig ist dabei, dass sie stetig präsent ist. Einmalige Aktionen verpuffen oft wie der Tropfen auf dem heißen Stein. Der Markt ist heiß umkämpft und es gilt, sich immer wieder Neues einfallen zu lassen, damit man sich aus der Masse abhebt. Dabei gilt es dennoch authentisch zu bleiben, denn eine künstliche Maske ist schnell enttarnt, sobald sich der Erfolg tatsächlich einstellt.

Als ein gutes Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit, für eine außergewöhnliche und wirksame Werbung, ist Charlotte Roche. Man mag von ihrem Buch „Feuchtgebiete“ denken, was immer man will: Der Werbefeldzug war ein voller Erfolg! Nachdem sie sich später in diversen Talkshows geoutet hatte, musste auch der größte Kritiker feststellen, dass sie trotz des „Schmuddelimages“ äußerst sympathisch wirkt und keinesfalls ordinär oder dumm, obwohl sie kein Blatt vor den Mund nimmt.

Nun muss nicht jeder gleich nackt durch den Reichstag laufen, um auf sich aufmerksam zu machen, aber ein wenig Mut gehört zum Marketing einfach dazu. Und natürlich das Wissen über den Einsatz diverser Helferlein im Internet: die eigene Homepage, Pressemeldungen, emailwerbung, Buchtrailer, youtube, twitter, XING etc. … und außerhalb der virtuellen Welt: Flyer, Postkarten, Aufkleber auf Gebrauchsgegenständen, T-Shirts, Zeitungsartikel … und so weiter.

Dieses Thema sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Denken Sie daran, dass Produktwerbung, die sich letztlich auszahlen soll, eine lohnende Investition ist, allerdings muss man sie am richtigen Hebel ansetzen.

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2 Kommentare »

  • Charlene sagt:

    Um ein hohes Ziel zu erreichen, muss man immer etwas riskieren. Charlotte Roche hat alles richtig gemacht: Von der eigenen Website über deren Optimierung bis hin zu den zahlreichen anderen Marketingstrategien war alles dabei. Wenn man unabhängig von Verlagen ist, besteht noch ein höheres Risiko, aber es gibt demnach auch einen größeren Erfolg, da man sich selbst entfalten kann.

  • Kipper sagt:

    Mein Name ist Bernd Kipper.
    Ich möchte mein Lektüre für unterwegs online verkaufen.
    Die Lektüre hat 21 Kapitel und heißt Lebensreise.
    Pro Artikel soll die Lektüre 1,– € bringen, d.h., ich
    möchte meine Biographie für 21,– € verkaufen. Ist das
    realistisch?

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