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Böse Falle: Unseriöse DKZV

Geschrieben am 16. Februar 2010 – 14:5119 Kommentare

DKZV 150x150 Böse Falle: Unseriöse DKZVObwohl es schon viele Internetseiten gibt, auf denen immer wieder vor DKZ-Verlagen (Druckkostenzuschussverlage) gewarnt wird, die mit völlig überzogenen Kosten, ihren ahnungslosen Autoren das letzte Hemd ausziehen, gibt es immer noch hoffnungsvolle Autoren, die sich dorthin verirren. Für Neuautoren ist es nicht einfach einen seriösen Verlag von einem unseriösen zu unterscheiden. Deshalb ist der wichtigste Satz, den sie sich merken sollten:
Ein seriöser Verlag, der ein Manuskript annimmt und als Buch verlegen will, nimmt kein Geld vom Autor.
Ein seriöser Verlag übernimmt das komplette Risiko für die Veröffentlichung eines Buches – also auch sämtliche Kosten wie Lektorat, Korrektorat, Druck und Vertrieb. Der Autor verhandelt mit dem Verlag über seine Marge. Das bedeutet, dass er Verhandlungen führt, über die Bezahlung seiner Arbeit als Auor – und nicht darüber, dass er den Verlag bezahlt. Das kann eine einmalige Zahlung von Seiten des Verlags sein oder ein Prozentsatz am Buchverkauf.

DKSV hingegen, die überhaupt kein Risiko eingehen und dem Autor sämtliche Kosten aufbürden, sind Pseudoverlage. Hier kann der Autor sich durchaus auf 5.000 bis 15.000 Euro Investition einstellen. Andere DKZV übernehmen nur ein geringes Risiko und wälzen einen Teil der Kosten auf den Autor ab. Beides ist nicht illegal, hat aber nichts mit dem zu tun, was ein seriöser Verlag anbietet.


Nicht jeder Druckkostenzuschussverlag ist unseriös


Es gibt allerdings DKZV, die sich um faire Auseinandersetzung mit dem Autor bemühen. So legen sie von Anfang an offen, welche Kosten sie übernehmen und welche Leistungen der Autor optional hinzubuchen kann. Letztlich sind aber auch diese angeblichen Verlage, einfach Druckereien mit einem Zusatzangebot für den Vertrieb. Ein echter Verlag übernimmt auch die Werbekampagne für ein Buch. Ein Faktor, der erheblichen Einfluss darauf hat, ob sich ein Buch verkauft oder nicht. Genau diese Leistung fehlt bei den meisten DKZV. Da werden bestenfalls Bücher auf einer firmeneigenen Internetseite vorgestellt und sind so für die breite Masse der Leser nicht auffindbar.


Böses Erwachen kommt meistens zu spät


Seien Sie auf der Hut, wenn ein angeblicher Verlag sie mit offenen Armen empfängt, ihr Manuskript in höchsten Tönen lobt und es ganz fantastisch findet, wenn nur noch ein paar Kleinigkeiten geändert werden sollten … dafür habe der Verlag einen hauseigenen hervorragenden Lektor, der auch gar nicht so teuer ist. Denn das ist das eigentliche Geschäft eines DKZV: Der Verkauf von Leistungen wie Lektorat, Korrektorat und Werbekampagnen. Wobei diese Leistungen oft genug noch nicht einmal erbracht werden. Mir ist von einem derart lektorierten Buch ein Exemplar untergekommen, auf der sich zwanzig und mehr Fehler fanden, Seite für Seite. Der im Ausland aufgewachsene Autor war sich bewusst, dass er die Deutsche Rechtschreibung nicht beherrscht, und hat genau das Richtige getan: Einen Korrektor beauftragt, um sein Manuskript überarbeiten zu lassen. Tatsächlich ist über dieses Manuskript noch nicht einmal die Word-Rechtschreibprüfung oder der Duden-Korrektor gelaufen. Kosten für 400 Seiten: satte 1000 ,- €.
Von diesen Enttäuschungen abgesehen, berichteten andere Autoren, dass ihr Buch keine Käufer fand. Fordern sie dann die von ihnen bezahlten Bücher an, die angeblich unverkäuflich auf Lager liegen sollten, um sie selbst zu verkaufen, mussten sie feststellen, dass diese nicht einmal produziert wurden. Das ist natürlich glatter Betrug. Um dennoch an diese Bücher zu kommen, bieten einige DKZV an, für eine Ablösesumme die Bücher zu liefern, die dann nach Eingang des Geldes erst gedruckt werden …


Transparenz schafft Vertrauen


Eine völlig andere Variante ist das Veröffentlichen über Books an Demand Anbieter. Auch diese sind nicht wirklich Verlage. Bei ihnen bekommt man für wenig Geld eine ISBN und das Buch wird an den Buchhandel angeschlossen. Auch hier zahlt der Autor für eine Veröffentlichung. Allerdings liegen die Kosten im zwei- bis dreistelligen Bereich und jede Zusatzleistung wie Lektorat, Werbekampagnen etc. wird preislich benannt und ist nachvollziehbar. Leistung und Preise werden ohne versteckte Klauseln offen gelegt und niemand wird über den Tisch gezogen.

Der Markt ist für Neueinsteiger unübersichtlich und undurchsichtig. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich intensiv mit den verschiedenen Anbietern zu beschäftigen und bei Unklarheiten penetrant nachzufragen. Vor allem, wenn die Konditionen derart günstig angepriesen und formuliert werden, dass man den Eindruck gewinnt, da möchte ein Anbieter völlig selbstlos zum gedruckten Buch verhelfen, weil es wohlmöglich wichtigere Dinge als Geld für ihn gibt.
Weitere hilfreiche Informationen finden sich auf der Seite des „Aktionsbündnis für faire Verlage.

Eine kleine Orientierung bietet das Montsègur Autorenforum mit der Veröffentlichung einer Liste von DKZV, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

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19 Kommentare »

  • Karin Hübscher sagt:

    Vor einigen Jahren habe ich ein Buch mit einem Literatur Verlag verlegen lassen, leider ist er in keinster Weise tätig geworden.
    Keine Korrekturen, Keine Reklame, nichts.
    Kassiert natürlich ja und reichlich.
    Er wirbt nur überall und regelmäßig, um an neue Aufträge zu kommen.
    Es war mein Erstling, noch einmal würde ich schlauer sein.

  • bucher wolfgang sagt:

    Ich bin dem DKZ nachgegangen und habe festgestellt, dass diesen jeder Verlag verlangt.

  • Persenbeug sagt:

    Diese Glosse ist unrichtig, unfair und wenig hilfreich. Eher eine Lektüre für gestrandete Autoren

  • gcroth sagt:

    Hallo Herr Bucher,
    was meinen Sie mit “dem DKZ nachgegangen”?
    Seriöse Verlage verlangen keine Druckkostenzuzahlung. Sie zahlen ihren Autoren Honorare und tragen das volle Risiko der Veröffentlichung.

  • gcroth sagt:

    Hallo Herr? Frau? Persenbeug,
    ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen detailliert mitteilen, damit andere Autoren davon profitieren können.

  • persenbeug sagt:

    Ich muss zugeben, dass ich sehr verärgert war, weil mein Beitrag
    vorerst sofort gestrichen wurde. Das ist für mich nicht akzeptabel,
    da so ein Verhalten auf mich wie ein Schlag ins Gesicht wirkte und ich das Vorgehen als undemokratisch empfunden habe . Gerne teile ich Ihnen meine Erfahrungen mit, da ich anfangs sehr skeptisch gegenüber dem DKZ war. Mitlerweile habe ich viele große und kleine Verlage durchgefragt, mir auch Meinungen von Personen eingeholt, welche in dieser Branche tätig sind und der Tenor war immer derselbe. Eine Risikobeteiligung bei einem Erstling sind absolut üblich. Ich habe mit MWST 2300,-€ bezahlt und bin von den Werbeeinsatz, die mir zugeteilte Lektorin, die Geduld bezüglich meinen Änderungswünschen total angetan gewesen.
    Frau Hübscher sollte nicht aufgeben, ihren Talenten die Entfaltung zukommen zu lassen, welche sie verdienen. Auch wenn sie nasse Schuhe
    jetzt hat, ist klar, wo die Pfützen sich befinden- jedenfalls nicht im DKZ.
    Ich hatte mit einem Dkzv nur positive Erfahrung und kann auch die Risikobeteiligung voll nachvollziehen. Ich halte Mut für Neues wichtig,sowie die Gabe, Bedenken anderer Personen als Stein zu betrachten, welchen man aufhebt um diesen nach Sicht über die Schulter zu werfen……

  • gcroth sagt:

    Vielen Dank für Ihre Ausführungen!
    Ihr Beitrag wurde natürlich nicht “gestrichen”. Es nur nicht immer möglich Kommentare sofort online zu stellen, da gerade in der Vorweihnachtszeit sehr viel Arbeit den Tag ausfüllt.

    Wenn Sie bei einem DKZV 2.300 € inkl. umfassender Werbung und Buchgestaltung bezahlt haben, dann liegt das in einem akzeptablen Bereich.
    Ich hatte ja auch im Beitrag geschrieben, dass nicht alle DKZV ihre Autoren übervorteilen.
    Es gibt aber leider immer wieder solche, die ihre Autoren mit sehr viel mehr Geld (im fünfstelligen Bereich) zur Kasse bitten und dafür so gut wie keine Werbung machen, geschweige denn, die vereinbarten Auflagen drucken.

  • max sagt:

    Einer dieser Verlage, obwohl ausgezeichnet usw., ist der *** Verlag…
    Damals wollte ich ein Buch veröffentlichen…Beitrag lag zw. 3000-4000€…
    Bei einem deutschen Wissenschaftsverlag bezahlte ich 300€!
    Klarerweise, aufgrund des Sujets und auch fehlender Werbung, wurde nicht viel verkauft…aber das hätte sich nicht geändert, wenn ich beim ***Verlag 4000€ hingeblättert hätte.

    *** Anmerkung d. Redaktion: Der Verlagsname wurde aus rechtlichen Gründen aus dem Text entfernt.

  • Nadine1978 sagt:

    Schöner Artikel, nur ist es ärgerlich, daß selbst auf einer solchen Seite Werbeanzeigen von DKZ-Verlagen erscheinen!

  • Nun, vielleicht kommt auch mein Beitrag nicht, denn er könnte als Werbung verstanden werden. Aber wo soll man denn werben, wenn nicht persönlich und ehrlich im Netz. Ich bin Betreiberin eines Kleinstverlages und musste viele gute Autoren an die Großen verweisen, weil ich es mir nicht leisten kann, monatelang kein Einkommen zu haben und dieses dann über Jahre hinweg zu realisieren durch Buchverkäufe. Viele Autoren sind überzeugt von ihrem Verkaufserfolg, wenn es nicht klappt, liegt es vielleicht an mir? Sicher, ich habe nicht die Möglichkeiten wie die Großen, bei denen auch nicht jeder unterkommt. Übrigens auch bei mir nicht. Ich versuche, dem Auto Autorenexemplare zum Rabatt und Selbstvertrieb zu überlassen, manche sehen sich mehr als Mäzene, da jedes meiner Bücher auch ein Kunstwerk ist, und zahlen lieber eine feste Summe. Das Geschäft entwickelt sich langsam und mühselig, es gibt immer wieder Artikel wie den obenstehenden, der es uns Kleinen sehr, sehr schwer macht. Niemand wundert sich, wenn Grafiker, Software-Menschen, Drucker, Lektoren, Designer ihre Arbeit bezahlt haben wollen, nur bei einem Verleger ist es unseriös. Aber die zeiten sind vorbei, wo sich in diesem Stil davon leben lässt. Liebe Grüße – und wer sich berufen fühlt, wird es schaffen! UKH

  • Edith Schülemann sagt:

    Jedenfalls kann man, wenn man von diesen Bereichen zu wenig Informationen hat, gutgläubig in solche Falle geraten, wie es uns bei BoD 2010 erging:

    Pseudonym: Tanja Herbst

    1455,13 Euro Korrektorat/Buchblock individual
    337,51 Euro Cover individual
    399,00 Euro Autoren Mastering Paperback
    99,00 Euro BoD Messepaket Standard
    115,00 Euro Korrektur Buchblock
    219,27 Euro 25 Exemplare des Buches

    2.624,91 Euro

    Freundliche Grüße

  • gcroth sagt:

    BoD Norderstedt GmbH ist einer der seriösen Druckdienstleister, wo man als Autor von Anfang an weiß, welche Kosten bei einer Veröffentlichung entstehen.
    Sämtliche Preise und Leistungen sind auf der Seite zu finden. Eine Buchveröffentlichung mit ISBN ist über BoD für 39,- € erhältlich, zzgl. Datenhaltungsgebühr von 1,99 € mtl. über die Dauer des Vertrages. Da kann man nicht meckern.

    Natürlich kosten zusätzliche Leistungen Geld, aber die bucht man bei BoD bewusst dazu und weiß, welche Kosten auf einen zukommen. Eine Falle, in die man tappen könnte, sehe ich bei BoD nicht. Ich habe etliche Bücher, auch im Kundenauftrag, dort veröffentlicht, und bin mit der Leistung sehr zufrieden.

    Wichtig ist, dass man im Vorfeld alle Kosten transparent erfahren kann. Seriöse Druckdienstleister im Book on Demand erkennt an genau daran

    Es ist nicht verwerflich, wenn Druckdienstleister für zusätzliche Arbeiten, die man in Auftrag gibt, Geld verlangen. Auch die einfachen Brötchen beim Bäcker kosten mehr, sobald man sie mit Schinken und Salat belegen lässt.

  • Felina sagt:

    Als Neuautorin, der man ständig Qualität bescheinigt und deren Buch man dennoch nicht verlegt hat, habe ich eine Weile die Diskussionen um DKZ-Verlage verfolgt und muss mal meinen Senf dazu geben.

    Ich komme aus der Unterhaltungsbranche und möchte den Umweg über ein dort immer häufiger auftretendes Phänomen gehen, um den Bogen zu DKZV zurückzuschlagen.

    Einstmals waren Künstler Künstler, weil sie etwas konnten, und wurden für ihr Können bezahlt, wenn sie das Glück hatten, einen Job zu kriegen. Seit vielen Jahren jedoch ist es so, dass junge Künstler von ihren reichen Eltern gesponsert werden, damit sie sich in Film- und Musikproduktionen einkaufen können. Und jetzt gibt es auch den neuesten Trend: Hauptrollen in Filmen werden an berühmte Schauspieler vergeben, während sich unbekanntere Schauspieler und Anfänger für die Nebenrollen in die Filme einkaufen müssen. Es ist ein bekanntes Phänomen, dass Mafia-Bosse ihre Töchter und Geliebten über diesen Weg einschleusen. Aber während das früher hintenrum geschah, ist es heute ein ganz offizielles Prozedere und geschieht sogar übers Internet.

    So, und nun zu DKZVs. Früher mal waren Schriftsteller meist arm. Wer sich sein Hirn über die Probleme der Welt zermartert, kommt oft nicht gut in ihr klar. Heute wird von Schriftstellern erwartet, dass sie Geld haben, um sich den Druck ihrer Bücher selbst kaufen zu können.

    In was für einer wahnsinnigen Welt leben wir eigentlich? Wohin soll der Irrsinn mit dem Geld noch führen? Sollen in Zukunft nur noch Reiche und deren liebe Kinderchen, ob sie es nun verdienen oder nicht, die Möglichkeit haben, ihre Gedanken der Welt zugänglich zu machen?
    Leute, wacht auf. Die Befürworter der DKZV scheinen völlig zu verkennen, dass diese Art der Selbstveröffentlichung in eine geistige und künstlerische Sackgasse führen muss, in der tatsächlich nur noch konsumiert, aber wenig Neues gelernt werden kann.

    Von mir hat ein DKZV über 9000€ für das sogenannte “Vertrags-Einsteigermodell” verlangt. Sie haben mir die Verträge direkt und ganz offen zugeschickt. Ich habe sie gefragt, ob sie noch alle Tassen im Schrank haben. Ich bin nicht reich, und wenn ich es wäre, würde ich das aus Prinzip nicht mitmachen.

    Wollen wir uns nicht irgendwo noch eine ehrliche Welt erhalten? Oder wollen wir wirklich zulassen, dass das Geld über Allem regiert und ab jetzt auch noch unsere Kreativität beherrscht?

  • Rainer Kaltenböck-Karow sagt:

    Guten Tag,

    ich habe vom Verlagshaus Schlosser nach längerem hin und her ein Angebot bekommen, daß aufgrund der leidvollen Erfahrungen mit so vielen sogenannten “Echtverlagen”, vernünftig erscheint. Danach sind unter 2000 Euro einmalig anzulegen, gewissermaßen als Risikobeteiligung, die bei Erfolg auch zurück gezahlt werden. Marketing wie Bewerbung des Buches erscheinen geregelt und klingen nach kaufmännischem Verständnis vernünftig. Buchpreis wie Honorar liegen in einem angemessenem Bereich wie auch die Abwicklungsregeln.

    Wer kann etwas zu Erfahrungen mit Schlosser sagen? Alle Anderen sind wie überall beschrieben, eher zum abgewöhnen. (Preise von 7000 bis 15.000 Euro, was natürlich völliger Blödsinn ist)

    Bitte meldet Euch unter les-art@web.de

    herzlich
    Rainer Kaltenböck-Karow, Autor

  • leena mäkinen sagt:

    Wollte fragen, ob jemand weiß, ob Frankfurter Verlagsgruppe seriös ist. Habe mein Manuskript dahin geschickt und jetzt möchte man mich treffen. Von Kosten, die ich tragen soll, war bis jetzt keine Rede.

  • Christine Weiske sagt:

    Hallo! Auch ich habe ein Buch geschrieben. Ich habe viele unseriöse Angebote von Verlagen bekommen.. Ich hatte mich über die Freude meines Manuskriptes mitreissen lassen, bis dann eröffnet wurde ich solle um die 15.000 € bezahlen… Unsicher blieb mein Manuskript in der Schublade…. Doch dann habe ich einen tollen Verlag gefunden! Der Brighton Verlag, er spezialisiert sich auf Bücher die durch den Mainstream fallen. Wie mein Fantasyroman “Das Vermächtnis von Johanna”. Es erscheint im Frühling 2013… Ich möchte damit jedem Neuautor die Hoffnung geben, doch einen Verlag zu finden der das Werk würdigt und einem nicht das Geld aus der Tasche zieht.

    Liebe Grüße Christine Weiske

  • Heinrich Steber sagt:

    Zu diesem Thema kann ich sagen, das es bei mir wohl auch nur um Geld ging. Ich habe verschiedene Verlage mein Manuskript geschickt, man war ” begeistert ” von meinem Manuskript, aber um es zu veröffentlichen soll ich zwischen 4000 und 10000 Euro zahlen. Da ich mir das nicht leisten kann, wird mein ” Buch ” wohl nie erscheinen. Ich finde es auch eigenartig, das ich das volle Risiko allein tragen soll. Bei mir waren es der Novum Verlag, Wagner und Frankfurter Verlagsgruppe. Man schickte sofort Verträge zu mit den entsprechenden Forderungen. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, mit meinem Buch Geld zu verdienen, wenn ich aber alles selber zahlen soll, brauche ich diese Verlage nicht und veröffentliche mein Buch selbst im Netz.

    herzlich
    Heinrich

  • Iralalesi sagt:

    Meiner Meinung nach wird das mit den DKZVn etwas zu einseitig gesehen. Es stellt sich doch immer die Frage, was man mit dem Buch erreichen möchte und was es einem selber wert ist. Wenn man Geld bezahlen muss, damit die Bücher verlegt werden, ist das natürlich nicht erfreulich und vielleicht auch nicht seriös. Aber wenn ich als Autor sage: Ich will mein Buch auf jeden Fall haben!, warum soll ich mir so ein Angebot nicht mal anschauen. Ich selbst habe vier DKZVe angeschrieben. Einer hat mich mit 7000 Euro Kosten (ohne Bildbearbeitung) fast vom Stuhl geworfen, ein anderer wollte um die 3500 Euro, der dritte wollte erst mal nicht (hätte sich vielleicht später noch geändert), machte mich aber darauf aufmerksam, dass sie zuerst eine Liste von 50 Leuten wollen, die das Buch kaufen werden, bevor sie überhaupt drucken. Wo soll ich 50 Leute hernehmen, die ein Buch kaufen, das es gar nicht gibt. Meine Entscheidung fiel also auf den letzten Verlag, dessen Kosten mit 1990 Euro für ein fast 400-Seiten-Buch vertretbar erschienen. Wenn es nun eine dumme Idee war, war es halt eine dumme Idee, aber nichts desto trotz habe ich doch das, was ich wollte: mein eigenes Buch in der Hand.

  • Nico Sa sagt:

    Hallo!

    Auch ich habe ein Angebot vom Verlagshaus Schlosser erhalten und wollte einmal nachfragen, ob es ein akzeptables Angebot ist.
    Ich soll 1790€ einmalig zahlen. Lektorat und Korrektorat müsste man extra bezahlen.
    Werbekampange etc. sind “angeblich” schon im oben genannten Preis mit drin.

    Ist der Verlag seriös?

    Eine Antwort wäre super…

    LG Nico