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Tausende Namen für Ihre Romanfiguren

Geschrieben am 9. März 2010 – 08:28Kein Kommentar

… und viele weitere nützliche Infos
Tausend Namen Roman1 Tausende Namen für Ihre Romanfiguren
Eines der Probleme vor denen Autoren immer wieder stehen, wenn sie Geschichten schreiben, ist die Namensfindung für ihre Helden. Die Namen der handelnden Personen müssen sorgfältig ausgewählt werden. So ist darauf zu achten, dass sie zeitgemäß sind. In historischen Romanen werden Namen gebraucht, die zur entsprechenden Zeit modern waren. Vor sechzig Jahren gaben Eltern ihren Kinder völlig andere Namen als heute. Um eine Zeitepoche glaubwürdig zu spiegeln, gehören also unbedingt die Namen dazu, die in dieser Zeit üblich waren. Doch Namen drücken noch mehr aus. Hans Meier zum Beispiel spiegelt eher die Figur eines Schichtarbeiters wieder, denn einen Porsche fahrenden Frauenheld. Während Elisa von Goldhorten sicherlich nicht an der Kinokasse arbeitet. Namen rufen beim Leser Vorstellungen von Personen hervor, die durchaus auf bestimmte Charaktere schließen lassen. All dies ist zu bedenken und am Ende sollen die Namen natürlich nicht nur dem Leser, sondern auch dem Autor gefallen. Mit einem sympathischen Protagonisten arbeitet der Autor einfach besser und kreativer, als wenn er ihm einen Namen gibt, über den er während des Schreibens immer wieder stolpert oder der unangenehme Gefühle in ihm auslöst.

Eine sehr praktische Hilfe, um dieses Problem zu lösen habe ich im Schreiblabor gefunden. Hier findet man einen Namensgenerator, der wirklich brauchbare Namen vorschlägt. Und das sowohl für Fantasy-Namen, als auch für reale Namen. Man kann die Länge der Vor- und Nachnamen einstellen und bekommt etliche brauchbare Vorschläge für weibliche wie männliche Namen, die aus einer Datenbank zusammengestellt werden. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass diese Namen kostenlos genutzt werden können. Dennoch kann es nicht schaden, zu recherchieren, ob sich nicht eine lebende Person ungern als Darsteller in einem Buch wiederfindet. Nicht ohne Grund wird in vielen Büchern darauf hingewiesen, dass Personen und Handlungen frei erfunden und Ähnlichkeiten mit lebenden Personen rein zufällig sind.

Doch das ist nicht das einzige Schmankerl, dass das Schreiblabor anbietet. Ein weiteres Tool bietet eine Onlineüberprüfung von Texten an. Geprüft wird u. a. auf unnötige Füllwörter, Schwierigkeitsgrad die einen Text abwerten. Anhand der Auswertung kann man sich ein ungefähres Bild von der Güte seines Textes machen und abschätzen ob er sich eher wie ein Roman oder wie ein Sachbuch liest.

Wer noch ein wenig weiter stöbert, wird ein hilfreiches Grammatiklexikon finden, Bestsellerlisten und ein Forum, in dem man sich mit anderen Autoren im Web austauschen kann.

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