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Textbroker – was verdient ein Texter?

Geschrieben am 1. Juni 2010 – 07:573 Kommentare

Für wen ist ein Texterportal interessant?
Viele Autoren sind nebenbei auch als Texter tätig. Wer feste Aufträge hat, wird selten Zeit haben, sich mit Portalen wie Textbroker kontinuierlich zu beschäftigen. Für Neueinsteiger oder in Zeiten, in denen vielleicht etwas Flaute herrscht, lohnt es sich aber doch dort Artikel zu schreiben.

Eigene Themen oder vorgegebene?
Im Gegensatz zu Portalen, auf denen man sich seine Themen selbst aussuchen kann, um sie anschließend zum kostenpflichtigen download anzubieten, sind die Verdienstmöglichkeiten bei Textbroker sicherer.
Bei allen Aufträgen werden Hinweise gegeben zur Art der Ausführung, zum gewünschten Sprachstil und zur Anzahl der Keywords. Auch die Zeit, in der der Text abgeliefert werden muss, ist vorgegeben. Für kurze Texte hat man 1-2 Tage Zeit, für längere auch 3-5. In unregelmäßigen Abständen startet Textbroker auch Bonuskampagnen, bei denen man einen zusätzlichen Verdienst erreichen kann.

Wie lange braucht man für einen Text?
Auftraggeber suchen bei Textbroker Artikel in unterschiedlicher Länge. Von 120 Wörtern bis 700 Wörtern kann man sich aus vorgegebenen Themen die aussuchen, für die man sich kompetent fühlt. Mit Annahme des Auftrags, entsteht ein Vertrag über Textbroker, der die korrekte Abwicklung und Bezahlung sichert. Anfangs benötigt man sicher etwas mehr Zeit für die Texte, doch es stellt sich schnell eine Routine ein und man kann sicher drei Texte die Stunde schreiben.
Es kann vorkommen, dass ein Kunde nicht zufrieden mit einem Text ist, dann hat der Texter die Möglichkeit, den Artikel innerhalb von 24 Stunden zu korrigieren. Komplett ablehnen kann ein Auftraggeber einen Text nur, wenn die Vorgaben und Qualitätsstufen nicht erfüllt sind.

textbroker Textbroker – was verdient ein Texter?
Was verdiene ich bei Textbroker?

Neulinge geben zuerst einen Probetext ab, der von Textbroker-Experten eingestuft wird. Insgesamt stehen dafür 4 Qualitätsstufen (2 bis 5) zur Verfügung, sodass die Verdienstspanne zwischen 0,7 Cent bis 4 Cent pro Wort liegt. Nach jeweils fünf abgegebenen Texten wird die Einstufung neu überprüft, sodass es möglich ist, sich bis in die höchste Stufe zu schreiben. Maßgeblich für die Bewertung sind

    - neue deutsche Rechtschreibung
    - Tippfehler
    - Grammatik
    - Satzbau
    - Satzzeichen
    - Ausdruck

Ein Verdienst von 15,- bis 18,- € die Stunde ist mit etwas Disziplin durchaus realistisch. Allerdings wird kaum jemand sechs oder acht Stunden konzentriert schreiben können. Deshalb kann ich die Aussage, die ich immer mal wieder lese, man könne so leicht auf 1500,- bis 2000,- € Monatseinkommen allein bei Textbroker kommen, für gewagt halte. Einige Hundert Euro sind aber durchaus zu schaffen, wenn man kontinuierlich dran bleibt.

Kann ich meinen Verdienst zusätzlich steigern?
Die Auftraggeber können nach Annahme der Texte eine Bewertung abgeben, die einsehbar ist für andere Auftraggeber. Vielschreiber können auf diese Weise gute Bewertungen sammeln und in den Genuss von Direktaufträgen kommen. Das heißt, Auftraggeber schreiben den Texter direkt an und vergeben auch größere Aufträge für der Preis direkt ausgehandelt werden kann.

Wie wird abgerechnet?
Ab einem angesammelten Betrag von 10,- € kann man sich sein Geld monatlich auszahlen lassen. Als seriöser Anbieter, klappt das bei Textbroker immer einwandfrei.

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3 Kommentare »

  • Balduin Bingelkraut sagt:

    15 bis 18 € die Stunde?

    Naja, 15 bis 18 Cent kommt der Wahheit schon etwas näher.

    Selbst bei 4 Cent pro Wort – das erreichen dort auch gute Autoren kaum – müsste man dafür mindestens 375 Wörter, also fast eine DIN-A-4-Seite, schreiben. Bei 1,5 Cent – der Regeleinstufung – sind es sogar 1000 Wörter.

    Da sind Recherchen – und die sind oft nötig – noch gar nicht drin, sieh Dir mal die Themen dort an. Von Bürokosten, Steuern, Sozialversicherung, etc. wollen wir erst gar nicht reden.

    Profis nehmen für die DIN-A-4-Seite 400 € plus Mehrwertsteuer. Da können bei Textbroker keine guten Texte rauskommen.

    Aber wer die Abwärtsspirale mitmachen will – bitte. Da lohnt es sich doch eher, beim Aldi die Regale einzuräumen oder Registrierkasse beim Schlecker zu werden.

  • Söcker sagt:

    Hallo Balduin,
    15 bis 18 Cent die Stunde würde 10 Wörter in der Stunde bedeuten. In dem Fall stimme ich Ihnen zu, sollte man sich besser nach einer anderen Einnahmequelle umsehen. (Ob der Tipp mit der Regstrierkasse bei Schlecker so gut ist …? ;) )

    Texter, die schon etabliert sind, verdienen mehr als 1,5 Cent / Wort, auch das ist richtig. Für Texter, die gerade erst anfangen, hat sich Textbroker allerdings als gutes und seriöses Sprungbrett gezeigt. Aufträge, die Recherchen erfordern, sollten auf jeden Fall besser honoriert werden, sehe ich auch so, muss man aber auch nicht annehmen.

    Die breite Palette an Themen lässt die eigene Auswahl zu. Man sieht auf den ersten Blick, ob es sich um Themen handelt, an denen man ewig herumschreibt oder ob sie einem aus den Fingern fließen.

    Herzlichen Gruß

  • Artur sagt:

    Textbroker ist gut um einzusteigen. Wenn man auf Stufe 4 ist, kann man sich ein gutes Nebeneinkommen verdienen. Zumal man viel mehr Auswahl hat, als in den anderen Stufen.