Tag- und Nachtschreiber Ernst Probst
Es gibt Autoren, die scheinen mindestens zehn Finger und drei Köpfe mehr als andere Autoren sowie einen 48-Stunden-Tag zur Verfügung zu haben, soviel schreiben und veröffentlichen sie. Einer von ihnen ist Ernst Probst. So wundert es nicht, dass in seiner Biografie gleich eine ganze Liste von Berufen auftaucht. Geboren im Zeichen des Steinbocks im Nachkriegsjahr 1946, begann seine Karriere mit der Ausbildung zum Schriftsetzer.
Die Arbeit als Jünger Gutenbergs im Sebaldus-Verlag in Nürnberg genügte dem rührigen jungen Mann aber schon bald nicht mehr. Er begann 1970 seine journalistische Laufbahn als Redakteur einzuschlagen.
Unter anderem arbeitete er für die „Nürnberger Nachrichten“, „Ring Nordbayerischer Tageszeitungen“ in Bayreuth, der „Allgemeinen Zeitung“ u.v.a. an den unterschiedlichsten Projekten. Welche Rubriken er auch immer übernahm, ob das „Journal“ in verschiedenen Wochenendbeilagen, ob „Leserbriefe“ oder „Ratgeber“ oder Themen „Aus aller Welt“, Ernst Probst war in allen Bereichen schnell zu Hause.
Das galt vor allem für die Themen, denen er in seiner Freizeit höchste Aufmerksamkeit schenkte: Astronomie, Geologie, Paläontologie, Zoologie und die Anthropologie. Als freier Journalist veröffentlichte Ernst Probst zu diesen Themen Artikel in der „Süddeutschen Zeitung“, „Frankfurter Rundschau“, „Welt am Sonntag“, „Frankfurter Rundschau“, „Die Zeit“, „Kosmos“, um nur einige zu nennen sowie in diversen Regionalzeitungen vom Süden bis in den Norden der Republik.
Wer glaubt, dass mit all diesen Aktivitäten ein journalistischer Alltag bereits mehr als gefüllt ist, der irrt. Ernst Probst war nicht nur Buchautor, sondern entschloss sich 2001 einen eigenen Verlag zu eröffnen. Schwerpunkt war die Veröffentlichung wissenschaftlicher Puplikationen mit Themen wie Biografien, Natur, Geschichte, Antiquitäten und Fossilien.
Nach seinem 60. Geburtstag schloss er seinen Verlag. Dies aber nicht, um jetzt die Hände in den Schoß zu legen, sondern um sich weiterhin ganz dem Schreiben zu widmen. Unzählige Veröffentlichungen in gedruckter Buchform und seit 2008 auch als E-Books im GRIN-Verlag für akademische Texte“, sprudeln nach wie vor ebenso wie andere Themen aus seiner Feder.
Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball
Der Schwarze Peter . Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald
Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien.
So auch die umfangreichen
Biografien von außergewöhnlichen Frauen in unterschiedlichen Berufen und Lebenssituationen, die in 14 Bänden erschienen sind.
Superfrauen aus dem Wilden Westen
Wissenschaftliche Bücher über Flora, Fauna und Entwicklung in der Urzeit (speziell auch auf Deutschland geprägt).
Deutschland in der Urzeit
Der Ur-Rhein: Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden
Sämtliche von Ernst Probst veröffentlichten Buchtitel hier aufzuführen würde den Rahmen der Seite sprengen.
Eine vollständige Liste ist aber auf der Internetseite der Deutschen Nationalbibliothek einzusehen.
Auf der Seite „Bücher von Ernst Probst“ finden Sie seine Bücher mit detaillierten Inhaltsangaben.
Von Ernst Probst gibt es im Netz eine Reihe von Zitaten,
die eindeutig auf Lebenserfahrung und daraus erwachsener Weisheit schließen lassen.
Mit einem Zitat, von dem ich mir sicher bin, dass es auch vielen Autoren den Rücken stärken kann, schließe ich diesen Artikel:
„Erstaunlich viele Leute fordern von anderen Menschen Fähigkeiten, die sie selbst nicht haben.“
Ernst Probst, Wiesbadener Journalist
NS: Nicht ohne Stolz freut sich die Schriftstellergemeinschaft „Ein Buch lesen“, der auch ich angehöre, über die neue, höchst kreative Partnerschaft mit Ernst Probst.
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